10 Tipps für bessere Blogfotos

Fotografie ist ein Hobby, das viele Menschen miteinander teilen. Während nicht jeder den Sprung zur Professionalität schafft, kann fast jeder, der sich die Theorie aneignet und fleißig übt, schnell besser werden und Fortschritte erzielen. Fotografie darf aber nie nur graue Theorie sein. Deshalb habe ich in meinem Buch Fotografieren für Blogger unter anderem diese zehn Tipps veröffentlicht, die sich vor allem mit der Einstellung zur Fotografie und einer ganz praktischen Herangehensweise beschäftigen. Wem sie gefallen, der wird auch in meinem Buch viel Spannendes zu lesen und zu lernen finden. Deshalb verlose ich am Ende dieses Artikels zwei Exemplare.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Buch „Fotografieren für Blogger“, erschienen im November 2016 im Rheinwerk-Verlag. 

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30 ROCK – meine Playlist zum 30. Geburtstag

Während ich diese Zeilen tippe, ist es Sonntagnachmittag und ich lege zum ersten Mal seit zwei Tagen die Füße hoch. Alle meine Geburtstagsgäste sind mittlerweile abgereist, übrig gebliebene Salate sind in Dosen im Kühlschrank verstaut, die Wohnung ist aufgeräumt und frisch geputzt. Endlich etwas Zeit für mich, um ein bisschen vor mich hin zu sinnieren – darüber, dass ich jetzt 30 bin und was das bedeutet. Nun, Überraschung!, es ist gar nicht so anders als mit 29. Nur ein wenig verkaterter.

Zu meinem Geburtstag hatte ich unter dem Motto „30 ROCK“ eingeladen, ein kleines Wortspiel, das meine Liebe zur Musik mit meiner Liebe für gute Serien vereint. In liebevoller Kleinarbeit hatte ich für den Abend eine Playlist mit Musik aus den letzten 30 Jahren erstellt, also mit Musik aus den Jahren, die ich bereits auf dieser wundervollen Welt sein darf. Um die Kritik echter Musikprofis vorwegzunehmen: Ja, wenige der Lieder könnten auch aus den ersten Jahren der 80er stammen, also vor meiner Geburt veröffentlicht worden sein. Dennoch sind nur Lieder enthalten, die mich durch meine Kindheit oder andere Zeiten meines Lebens begleitet haben.

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Das Raynaud-Syndrom: ein Erfahrungsbericht

In welchem Alter sich das Raynaud-Syndrom in mein Leben geschlichen hat, kann ich heute nicht mehr sagen. Meinen ersten Schub muss ich etwa zu Beginn meiner Zwanziger erlebt sein. Was ich sehr wohl noch weiß, ist, dass es mir große Angst einflößte. Trotz meiner dicken Handschuhe färbten sich meine Finger kalkweiß, wurden eiskalt und taub. Jedes Gefühl daraus verschwand. Die Bewegungsfähigkeit schränkte sich ein, erst langsam und dann plötzlich ganz schnell, sodass die Finger steif waren und die Glieder sich kaum noch bewegen ließen. Noch unangenehmer wurde es, als die Wärme zurückkehrte. Als ich einen geheizten Raum betrat, kam nicht nur die Farbe wieder – die Finger färbten sich knallrot –, sondern sie hatte auch den Schmerz im Gepäck. Die Finger pulsierten heftig und schwollen an.

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Festungsleuchten: Alte Mauern erstrahlen

Man soll ja nicht immer alles gleich als Tradition bezeichnen, was mal ein paar Jahre lang hält. Aber dass die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz mit dem Festungsleuchten und dem Festungsfrühling in die Saison startet, fühlt sich irgendwie schon sehr traditionell an. Das Festungsleuchten, ein Lichtspektakel, in dessen Rahmen Teile der Festung Ehrenbreitstein illuminiert werden, lockt ab dem 13. April wieder die Besucher an. Der Festungsfrühling, das große Familienfest, steht unmittelbar bevor.

Im Jahr 2017 reicht das aber nicht als Auftakt, denn es gibt etwas zu feiern: Das Jubiläum 200 Jahre Festungsstadt steht ins Haus. Deshalb gibt es bis Oktober einiges zu entecken und zu erleben zwischen den alten, ehrwürdigen Mauern.

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Linkliste: Blogger über „Fotografieren für Blogger“

Noch vor sechs Monaten steckte ich in der stressigsten Phase meines Lebens. Neben einem Vollzeitjob schrieb ich mein Buch „Fotografieren für Blogger“ und wusste an keinem einzigen Tag, wo mir der Kopf steht. Tage, Wochen, Wochenenden verflogen geradezu und je länger ich arbeitete, desto mehr lasteten mir all die Dinge auf der Seele, die noch zu erledigen waren. Ich schlief schlecht, aß ungesund, vernachlässigte den Sport und sah Familie und Freunde kaum noch. Jedes Wochenende, das ich nicht an meinem Laptop verbrachte, bescherte mir umgehend ein schlechtes Gewissen.

Wenn ich jetzt an diese Zeit denke, kommt sie mir ganz fern vor. Fast so als sei sie jemand anderem passiert und nicht mir. Was das menschliche Hirn zu leisten in der Lage ist, erstaunt mich immer wieder. All die negativen Erinnerungen wirken heute gar nicht mehr wie Erinnerungen, sondern vielmehr wie ein Traum, der beim Aufwachen schon fast wieder vergessen ist. Geradezu romantisch-verklärt denke ich an Abende, an denen ich bis spät in die Nacht mit einem Wein, aber dennoch hochkonzentriert, am Laptop sitze, meine Finger über die Tastatur huschen und ich mich wie ein echter Autor fühle.

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Wenn Paare aneinander vorbeireden: Die fünf Sprachen der Liebe

Wenn zwei Menschen, die keine gemeinsame Sprache sprechen, versuchen, miteinander zu reden, führt das selten zum Ziel. Wie soll ein Gespräch auch funktionieren, wenn man einander nicht versteht? Was aber passiert, wenn zwei Menschen nicht dieselbe Sprache sprechen, um diesen Umstand aber nicht einmal wissen? Das mag im ersten Moment absurd klingen, kommt im Alltag aber gar nicht so selten vor: Es passiert zwischen Freunden, Ehepartnern und sogar zwischen Eltern und ihren Kindern.

Seine Muttersprache kann jeder Mensch benennen. Anders verhält es sich, wenn es um die Muttersprache der Liebe geht. Diesen Begriff aus der Paartherapie hat der amerikanische Paar- und Beziehungsberater Gary Chapman geprägt. Chapman behauptet, dass es fünf unterschiedliche Arten gibt, um seine Liebe oder Zuneigung ausdrücken. Dieser These, die er „Die fünf Sprachen der Liebe” nennt, widmete Chapman in den 80er-Jahren mehrere Bücher.

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