Huckleberry Fling

Huckleberry Fling

Travel, Adventure, Photography

Ich erinnere mich

Ich erinnere mich daran, wie ich weinend im Zug saß. Und an den Fremden, der in seiner Tasche wühlte, ein kleines Spielzeug herauszog und es auf mein Bein stellte. Ich…

Ich erinnere mich daran, wie ich weinend im Zug saß. Und an den Fremden, der in seiner Tasche wühlte, ein kleines Spielzeug herauszog und es auf mein Bein stellte. Ich erinnere mich an das Gefühl von Hoffnung auf eine Zukunft, die besser ist als die Gegenwart.

Ich erinnere mich an die Brücke über den kleinen Bach in meinem Heimatort, an dem wir uns trafen. Ich erinnere mich daran, wie nervös ich war, weil ich genau wusste, was passieren würde. Ich erinnere mich an unseren ersten Kuss, der gleichzeitig mein erster war, und daran, wie du mir nicht viel später das Herz gebrochen hast.

Ich erinnere mich selten an Gerüche und niemals an Stimmen, aber auch im tiefsten Dunkel an Wärme und Licht.

Ich erinnere mich an unsere gemeinsamen Samstagabende am Küchentisch, eine große Kanne Tee und tausende kleiner Plastikteile in unserer Mitte. Ich erinnere mich an die Packungen, auf denen groß und bunt das Wort FALLER prangte, und wie wir Stunde um Stunde gemeinsam an deinem Traum bastelten.

Keine Kommentare zu Ich erinnere mich

Urheberrecht, Lizenzen, CC0: alles, was du als Blogger über Bildrechte wissen musst

Eine starke optische Gestaltung ist im Internet elementar, um auf seine Marke aufmerksam zu machen und seine Inhalte an den Leser zu bringen. In Bilddatenbanken wie Fotolia oder Unsplash stellen…

Eine starke optische Gestaltung ist im Internet elementar, um auf seine Marke aufmerksam zu machen und seine Inhalte an den Leser zu bringen. In Bilddatenbanken wie Fotolia oder Unsplash stellen professionelle Fotografen und Grafik-Designer der Allgemeinheit ihre Arbeiten zur Verfügung – und das zu geringen Preisen oder sogar gebührenfrei. Nutzer finden dort eine große Auswahl an hochwertigen Fotos und Grafiken, die sie auf ihren Blogs oder für ihre Webprojekte nutzen können.

Wer Bilder im Internet veröffentlicht – ob es sich dabei um eigene oder fremde Werke handelt, ist irrelevant –, braucht ein grundsätzliches Verständnis von Bildrechten. Jede Fotografie ist durch das Urheberrecht geschützt, selbst einfache Schnappschüsse. Ohne das Einverständnis des Urhebers, also desjenigen, der das Bild aufgenommen hat, darf ein geschaffenes Werk nicht veröffentlicht werden. Dieses Thema erkläre ich auch sehr ausführlich in meinem Buch „Fotografieren für Blogger“.

Keine Kommentare zu Urheberrecht, Lizenzen, CC0: alles, was du als Blogger über Bildrechte wissen musst

Inseltour: Lanzarote in drei Tagen

Die Kanaren, gelegen vor der westafrikanischen Küste, versprechen das ganze Jahr über Frühling. Selten fällt im Winter die Temperatur unter 15 Grad und auch im Hochsommer bleibt es mit bis…

Die Kanaren, gelegen vor der westafrikanischen Küste, versprechen das ganze Jahr über Frühling. Selten fällt im Winter die Temperatur unter 15 Grad und auch im Hochsommer bleibt es mit bis maximal 30 Grad immer angenehm bis erträglich. Lanzarote, die nordöstlichste der Kanareninseln, beeindruckt dabei vor allem durch ihre Kontraste: Die Landschaft der kleinen Insel wird von dunklen Lavaströmen und rötlich schimmernden Vulkanen sowie grünen Palmenoasen und schneeweiß gekalkten Häuschen geprägt.

Vorweg: Die Nachbarinsel von Fuerteventura ist es wert, eine ganze Woche oder länger besucht zu werden. Dennoch ist es möglich, Lanzarote innerhalb weniger Tage im Großen und Ganzen zu erkunden. Ihr habt drei Tage zur Verfügung und einen Mietwagen an der Hand? Perfekt! Hier kommt euer perfekter Reiseplan für eine dreitägige Inseltour durch Lanzarote.

Keine Kommentare zu Inseltour: Lanzarote in drei Tagen

Zehn Dinge, die wir für ein positives Leben lernen müssen

Ich beneide Menschen, die scheinbar immer positiv durchs Leben gehen und Rückschläge wegstecken, ohne dass es sie aus dem Gleichgewicht bringt. Während mein Leben und meine Gefühlswelt vor allem in…

Ich beneide Menschen, die scheinbar immer positiv durchs Leben gehen und Rückschläge wegstecken, ohne dass es sie aus dem Gleichgewicht bringt. Während mein Leben und meine Gefühlswelt vor allem in den letzten vier Jahren häufig einer Achterbahn glichen, scheinen andere ausgeglichen und gesund zu sein. Während ich noch tagelang über Geschehenes nachgrübel, nehmen sie das Leben offenbar einfach nicht so schwer. Was letztlich hinter der Fassade steckt, weiß ich natürlich nicht. Trotzdem lässt mich der Gedanke nicht los, dass viele Menschen besser ausgerüstet ins Leben gestartet sind als andere.

Wer aber meint, er könne sich nicht ändern und müsse sich eben so nehmen, wie er ist, macht es sich zu einfach. An sich zu arbeiten, sich zu verändern, ist schwierig, aber es ist möglich. Es erfordert Disziplin und Zeit. Und vor allem muss man es wollen. Aber man kann ein glücklicherer, positiverer Mensch werden. Davon bin ich überzeugt.

4 Kommentare zu Zehn Dinge, die wir für ein positives Leben lernen müssen

re:publica 2017: ein Hoch auf die Nischenthemen

Zehn Jahre ist die re:publica in diesem Jahr alt geworden. Das bedeutet, dass ich bei der ersten Ausgabe gerade einmal 19 Jahre alt war. Damals (Ja, das Wort erlaube ich mir…

Zehn Jahre ist die re:publica in diesem Jahr alt geworden. Das bedeutet, dass ich bei der ersten Ausgabe gerade einmal 19 Jahre alt war. Damals (Ja, das Wort erlaube ich mir an dieser Stelle einmal) hatte ich die Konferenz noch nicht auf dem Schirm. Möglicherweise habe ich von ihr in der Zeitung gelesen oder in den Nachrichten gehört, wahrscheinlich aber nicht. Bei gerade einmal 700 Teilnehmern kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die erste re:publica es in den klassischen Medien zu mehr als ein paar Zeilen gebracht hat.

Der Name re:publica war mir zu dieser Zeit also höchstwahrscheinlich fremd. Vielmehr galt meine Zeit der Vorbereitung auf meine Zwischenprüfung und den Herausforderungen, die der Einstieg ins Berufsleben mit sich brachte. Dass meine Vita mich einmal zu dieser Konferenz bringen würde, die 2007 erstmals von ein paar jungen Nerds in Berlin organisiert wurde, war nicht absehbar. Nicht einmal annähernd.

Keine Kommentare zu re:publica 2017: ein Hoch auf die Nischenthemen

30 ROCK – meine Playlist zum 30. Geburtstag

Während ich diese Zeilen tippe, ist es Sonntagnachmittag und ich lege zum ersten Mal seit zwei Tagen die Füße hoch. Alle meine Geburtstagsgäste sind mittlerweile abgereist, übrig gebliebene Salate sind in…

Während ich diese Zeilen tippe, ist es Sonntagnachmittag und ich lege zum ersten Mal seit zwei Tagen die Füße hoch. Alle meine Geburtstagsgäste sind mittlerweile abgereist, übrig gebliebene Salate sind in Dosen im Kühlschrank verstaut, die Wohnung ist aufgeräumt und frisch geputzt. Endlich etwas Zeit für mich, um ein bisschen vor mich hin zu sinnieren – darüber, dass ich jetzt 30 bin und was das bedeutet. Nun, Überraschung!, es ist gar nicht so anders als mit 29. Nur ein wenig verkaterter.

Zu meinem Geburtstag hatte ich unter dem Motto „30 ROCK“ eingeladen, ein kleines Wortspiel, das meine Liebe zur Musik mit meiner Liebe für gute Serien vereint. In liebevoller Kleinarbeit hatte ich für den Abend eine Playlist mit Musik aus den letzten 30 Jahren erstellt, also mit Musik aus den Jahren, die ich bereits auf dieser wundervollen Welt sein darf. Um die Kritik echter Musikprofis vorwegzunehmen: Ja, wenige der Lieder könnten auch aus den ersten Jahren der 80er stammen, also vor meiner Geburt veröffentlicht worden sein. Dennoch sind nur Lieder enthalten, die mich durch meine Kindheit oder andere Zeiten meines Lebens begleitet haben.

Keine Kommentare zu 30 ROCK – meine Playlist zum 30. Geburtstag

Type on the field below and hit Enter/Return to search