Health

Das Raynaud-Syndrom: ein Erfahrungsbericht

In welchem Alter sich das Raynaud-Syndrom in mein Leben geschlichen hat, kann ich heute nicht mehr sagen. Meinen ersten Schub muss ich etwa zu Beginn meiner Zwanziger erlebt sein. Was ich sehr wohl noch weiß, ist, dass es mir große Angst einflößte. Trotz meiner dicken Handschuhe färbten sich meine Finger kalkweiß, wurden eiskalt und taub. Jedes Gefühl daraus verschwand. Die Bewegungsfähigkeit schränkte sich ein, erst langsam und dann plötzlich ganz schnell, sodass die Finger steif waren und die Glieder sich kaum noch bewegen ließen. Noch unangenehmer wurde es, als die Wärme zurückkehrte. Als ich einen geheizten Raum betrat, kam nicht nur die Farbe wieder – die Finger färbten sich knallrot –, sondern sie hatte auch den Schmerz im Gepäck. Die Finger pulsierten heftig und schwollen an.

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Pasta mit fruchtiger Blitztomatensauce

Wenn es abends schnell gehen soll, dann fällt bei mir die Wahl nicht selten auf Pasta. (Low-Carb-Fans schlagen jetzt wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammen, ich weiß, aber nichts, absolut nichts geht über Pasta.) Diese leckere und super einfache Variante mit einer Blitztomatensauce schlummert schon eine halbe Ewigkeit in meinen Entwürfen. Jetzt geht’s endlich raus damit.

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Schnelles Grillgemüse mit grünem Spargel

Wann immer ich das Gefühl habe, dass in meinem Leben zu viel los ist und dass die 24 Stunden eines Tages einfach nicht ausreichen, kommt mir ein spannendes Zitat von Randi Zuckerberg in den Sinn: „Pick 3“. Sie sagt, knapp zusammengefasst, dass im Leben nur Platz für drei zeitintensive Dinge ist: Du hast einen Job, eine Partnerschaft, willst deine Kinder aufwachsen sehen, dich fit halten und dich hin und wieder auch noch mit deinen Freunden treffen? Sorry, geht nicht, „pick 3“, such dir drei Punkte aus. Anders klappt es nicht.

Ich glaube, an Zuckerbergs Zitat ist eine ganze Menge dran. Sobald ich nur meinen drei Punkten Platz in meinem Leben einräume, geht es mir gut. Drängt sich ein vierter dazwischen, gerät mein sorgsam gebautes Konstrukt ins Wanken. Es wird zu viel. Irgendetwas leidet. Oder am Ende bleibe ich selbst auf der Strecke.

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Surge von Fitbit – nichts für jeden Tag

Ich bin glücklich mit der Surge von Fitbit, das steht außer Frage. Ich habe keinen Tag bereut, sie gekauft zu haben. Nur was ihre Alltagstauglichkeit betrifft, habe ich mich verschätzt. Aber der Reihe nach: Vor Kurzem habe ich darüber gebloggt, dass ich auf der Suche nach einem Fitness-Tracker bin. Mein Hauptanspruch: ein Immer-dabei-Gerät, das sowohl meine täglichen Schritte zählt als auch meinen Puls beim Sport überwacht. Das zu finden, war gar keine so einfache Aufgabe. Mit der Surge bin ich nach mehrtägiger Recherche fündig geworden. Nach mehr als vier Wochen im Dauerbetrieb ziehe ich jetzt ein Fazit.

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Ohne GPS? Ohne mich! Meine Suche nach einem Fitness Tracker

 Ich schätze Apps und Geräte, die mir im Alltag dabei helfen, meine Gesundheit im Blick zu behalten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie hilfreich sie sein können, wenn es darum geht, gesund Gewicht zu verlieren bzw. den inneren Schweinehund zu besiegen. Seit einem der vergangenen Systemupdates zählt mein Smartphone jeden Tag fleißig meine Schritte. Leider sind die erhobenen Daten meist unzuverlässig. Es war also wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Wunsch, mir einen Fitness Tracker zuzulegen, nicht mehr länger zu ignorieren ist.

Ich sage ganz bewusst Fitness Tracker und nicht Schrittzähler: Da ich wöchentlich viele Kalorien beim Sport verbrenne (derzeit unter anderem zwei Stunden Indoor Cycling und eine Stunde Yoga oder Pilates unter der Woche), bin ich auf der Suche nach einem Immer-dabei-Gerät, das zum einen dazu taugt, Schritte und verbrauchte Kalorien im Alltag zu zählen, und zum anderen als Pulsuhr fungiert.

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Mein erster Zweitausender: der Digerronden

 Man sagt, es gibt diese Erlebnisse, die dich verändern. Momente, die dich erden und deinen Blick auf das Leben neu ausrichten. In 2015 Metern Höhe zu stehen, in die Ferne zu blicken und zu sehen, dass man ganz allein diese Höhe bewältigt hat, ohne fremde Hilfe, gehört definitiv dazu.

In Norwegen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Zweitausender bestiegen. Die Strecke fing idyllisch an: Auf schmalen Wegen, manchmal aus Kies, dann wieder aus Sand, näherten wir uns dem Digerronden. Aber mit jedem zurückgelegtem Meter, der uns näher an den Fuß des Berges brachte, wirkte der Anstieg steiler. Fast anderthalb Stunden Fußmarsch hatten wir schon hinter uns, aber kaum Höhenmeter bezwungen.

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