Huckleberry Fling

Travel, Adventure, Photography

Kategorie: Journal

Einzelzimmer in Stockholm: über das Alleinreisen

„Leave an extrovert alone for two minutes and he will reach for his cell phone. In contrast, after an hour or two of being socially „on,“ we introverts need to…

„Leave an extrovert alone for two minutes and he will reach for his cell phone. In contrast, after an hour or two of being socially „on,“ we introverts need to turn off and recharge. My own formula is roughly two hours alone for every hour of socializing. This isn’t antisocial. It isn’t a sign of depression. It does not call for medication. For introverts, to be alone with our thoughts is as restorative as sleeping, as nourishing as eating. Our motto: „I’m okay, you’re okay — in small doses.“

Quelle: „Caring for Your Introvert“, Jonathan Rauch, theatlantic.com

Mein Schlüsselerlebnis war ein schulinternes Fußballturnier Ende der 90er-Jahre. Der Nachmittag war für unsere Schule ein regelrechtes Großereignis; rund um die Felder drängten sich Schüler, Lehrer und die Bewohner des angegliederten Internats. Von den Fünftklässlern bis zu den Abiturienten: Fast alle waren gekommen, um ihre Teams anzufeuern und gemeinsam zu feiern. Irgendwo in der Mitte: ich – mit jubelnden Freundinnen und grölenden Klassenkameraden.

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Spieltrieb

Durch Spielen erkunden Kinder – ob Mensch, ob Tier – die Welt, in der sie leben. Kürzlich las ich in einem Interview die Aussage, dass Kinder, denen viel Raum und Zeit…

Durch Spielen erkunden Kinder – ob Mensch, ob Tier – die Welt, in der sie leben. Kürzlich las ich in einem Interview die Aussage, dass Kinder, denen viel Raum und Zeit zum altersgerechten Spielen ermöglicht wird, zu selbstbewussteren und selbstständigeren Erwachsenen werden als solche, bei denen der Schwerpunkt auf Frühförderung gelegt wird. Eine spannende, aber sicherlich keine unumstrittene These. Sehr wohl aber unbestritten ist, dass das Spiel eine der Grundlage einer guten Entwicklung ist. Kinder entwickeln beim Spielen motorische sowie soziale Fähigkeiten und finden ihren persönlichen Platz in der Welt.
Viele Erwachsener gewöhnen sich das Spielen mit der Zeit wieder ab. Der Lauf der Zeit, könnte man meinen. Statt sich mit Freunden im Wald oder im Schwimmbad zu treffen, geht es als Teenager plötzlich in die Disco, mit Anfang 20 in die Bar und mit Ende 20 ins Restaurant. Das gemeinsame Spielen verliert immer mehr an Wert, an seine Stelle rücken Gespräche. Das ist einerseits gut, weil Austausch Bildung fördert und ebenfalls ein soziales Miteinander bedeutet. Aber es ist auch schade, denn das Spiel sorgt für Ausgelassenheit und baut Stress ab. Es dient bei Erwachsenen dem Vergnügen und der Entspannung. Und Hand aufs Herz: Ein bisschen Entspannung täte doch fast jedem von uns gut.

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