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30 ROCK – meine Playlist zum 30. Geburtstag

Während ich diese Zeilen tippe, ist es Sonntagnachmittag und ich lege zum ersten Mal seit zwei Tagen die Füße hoch. Alle meine Geburtstagsgäste sind mittlerweile abgereist, übrig gebliebene Salate sind in Dosen im Kühlschrank verstaut, die Wohnung ist aufgeräumt und frisch geputzt. Endlich etwas Zeit für mich, um ein bisschen vor mich hin zu sinnieren – darüber, dass ich jetzt 30 bin und was das bedeutet. Nun, Überraschung!, es ist gar nicht so anders als mit 29. Nur ein wenig verkaterter.

Zu meinem Geburtstag hatte ich unter dem Motto „30 ROCK“ eingeladen, ein kleines Wortspiel, das meine Liebe zur Musik mit meiner Liebe für gute Serien vereint. In liebevoller Kleinarbeit hatte ich für den Abend eine Playlist mit Musik aus den letzten 30 Jahren erstellt, also mit Musik aus den Jahren, die ich bereits auf dieser wundervollen Welt sein darf. Um die Kritik echter Musikprofis vorwegzunehmen: Ja, wenige der Lieder könnten auch aus den ersten Jahren der 80er stammen, also vor meiner Geburt veröffentlicht worden sein. Dennoch sind nur Lieder enthalten, die mich durch meine Kindheit oder andere Zeiten meines Lebens begleitet haben.

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Leben in einer Scheinwelt: Vom Sexismus in Germany’s Next Topmodel

Sie laufen wieder. Ab Februar schickt Heidi Klum bei „Germany’s next Topmodel“ wieder hoffnungsvolle junge Frauen über Catwalks und zu Castings – und impft dabei über Monate den Zuschauern ihrer Sendung ein unrealistisches und sexistisches Frauenbild ein. Diesem Einfluss setzen sich – es mag kaum überraschen – vor allem unter 14-Jährige aus und saugen dabei Frauenbilder, die im Jahr 2017 längst überholt sein sollten, auf wie ein Schwamm.

Über mehrere Wochen werden junge Frauen, teilweise selbst noch Mädchen, anhand ihres Aussehens kategorisiert – zu klein oder zu groß, zu dick oder zu dünn, zu schlaksig oder zu muskulös – und gedrillt. Auch unabhängig von der Statur gilt: Was nicht stimmt, wird optimiert. Beim Bleaching werden die Zähne weißer, beim Tanning die Haut brauner und beim Umstyling wird jede noch so schöne und natürliche Haarpracht geschnitten und gefärbt.

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Huckleberry Fling ist jetzt bei Facebook

Eine ganze Weile habe ich diesen Schritt hinausgezögert, da er viel zusätzliche Arbeit bedeutet, die ich gescheut habe. Aber ich freue mich, dass ihr Huckleberry Fling, meinen persönlichen Blog rund um Ernährung, Kochen, Sport, Erleben und Reisen seit kurzer Zeit auch auf Facebook findet. Genau wie bei Twitter kündige ich dort aber nicht nur neue Blogposts an, sondern nutze die Kanäle außerdem, um euch Eindrücke aus meiner Arbeit und von meinen Reisen zu zeigen. Ich freue mich, wenn ihr mir dabei folgt. Bitte hier entlang.

Huckleberry Fling bei Facebook

One year ago: Huck Fling in neuem Design

Drei Worte lese ich in den letzten Tagen relativ häufig: „one year ago“. Denn „one year ago“ habe ich zum ersten Mal einen Artikel auf Huckleberry Fling veröffentlicht. „One year ago“ habe ich auch zum ersten Mal einen Leserkommentar erhalten, zum ersten Mal für meinen Blog bei Facebook geworben und eines meiner Rezepte wurde zum ersten Mal bei Pinterest gepinnt.

„One year ago“ – seit genau einem Jahr begleitet ihr mich auf meinem Blog in meine Küche und auf meine Reisen. So alt ist Huck Fling schon, und ich kann es kaum fassen, was ich in dieser Zeit alles gelernt habe. Zum Beispiel viele Tricks rund um das Anrichten von Essen, aber auch, dass zwischen journalistischem Schreiben und dem Schreiben für einen Blog Welten liegen.

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Rezension: „Reisehunger“

Ich liebe Überraschungen. Gar nicht gut bin ich aber darin, geduldig auf sie zu warten. Als vor knapp einer Woche zwei Tage lang ein Paket bei meiner Nachbarin lag, obwohl ich doch überhaupt nichts bestellt hatte, lagen meine Nerven dementsprechend blanker als blank. Morgens war sie unterwegs, abends war sie unterwegs, am nächsten Morgen wieder. Erst am zweiten Abend hielt ich mein Überraschungspaket dann endlich in den Händen. Empfänger: Huckleberry Fling, Redaktionsbüro. Da lachte das Herz der Blog-Chefredakteurin. Also ab ins Redaktionsbüro und das Überraschungspaket ausgepackt. Darin befand sich eine druckfrische Ausgabe des Kochbuches „Reisehunger: Die besten Rezepte zwischen USA und Singapur“ von Nicole Stich.

Der erste Eindruck: Schick, richtig schick sieht es aus. Hochwertig gebunden, ansprechendes Cover, angenehme Haptik. Sprich: Schönes Buchformat und leicht raue, matte Seiten, die sich angenehm anfassen. Auch beim ersten Durchblättern war ich ganz begeistert: Rezepte aus acht verschiedenen Ländern sollen die Lust auf exotische Küchen wecken. Und das machen Gerichte wie die Fisch-Reis-Zitronen-Suppe aus Griechenland oder der Flammkuchen mit Ziegenkäse und Birne aus Frankreich auch ziemlich gut.

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So war mein 2014 – Teil 2

Der Countdown läuft. In zwei Tagen lassen wir 2014 hinter uns und erhalten mit 2015 eine neue Chance, in unserem Leben ein bisschen was richtig zu machen. Das zumindest beschreibt mein Gefühl von Jahreswechseln ganz gut. So lange ich denken kann, entspinnt sich rund um Silvester in meinem Kopf das Gefühl, das vergangene Jahr nicht ausreichend genutzt zu haben, etwa, weil es keine großartigen Veränderungen gab. Dann werfe ich mir vor, an Tagen mit schönem Wetter zu oft gearbeitet, die falschen Prioritäten gesetzt oder zu wenig an mir selbst gearbeitet zu haben.

In diesem Jahr mache ich das ein bisschen anders. Beim Durchstöbern meines Instagram-Accounts habe ich mir schöne Momente, leckere Gerichte und unterhaltsame Abende wieder ins Gedächtnis gerufen und lasse euch daran teilnehmen. Hier ist Teil zwei meines persönlichen Jahresrückblicks.

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