Photography

Linkliste: Blogger über „Fotografieren für Blogger“

Noch vor sechs Monaten steckte ich in der stressigsten Phase meines Lebens. Neben einem Vollzeitjob schrieb ich mein Buch „Fotografieren für Blogger“ und wusste an keinem einzigen Tag, wo mir der Kopf steht. Tage, Wochen, Wochenenden verflogen geradezu und je länger ich arbeitete, desto mehr lasteten mir all die Dinge auf der Seele, die noch zu erledigen waren. Ich schlief schlecht, aß ungesund, vernachlässigte den Sport und sah Familie und Freunde kaum noch. Jedes Wochenende, das ich nicht an meinem Laptop verbrachte, bescherte mir umgehend ein schlechtes Gewissen.

Wenn ich jetzt an diese Zeit denke, kommt sie mir ganz fern vor. Fast so als sei sie jemand anderem passiert und nicht mir. Was das menschliche Hirn zu leisten in der Lage ist, erstaunt mich immer wieder. All die negativen Erinnerungen wirken heute gar nicht mehr wie Erinnerungen, sondern vielmehr wie ein Traum, der beim Aufwachen schon fast wieder vergessen ist. Geradezu romantisch-verklärt denke ich an Abende, an denen ich bis spät in die Nacht mit einem Wein, aber dennoch hochkonzentriert, am Laptop sitze, meine Finger über die Tastatur huschen und ich mich wie ein echter Autor fühle.

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Fototipp: Wlan nachrüsten mit der Toshiba Flashair

Ein großer Teil der Kameras, die es heute im Handel zu kaufen gibt, ist mit einer Wlan-Funktion ausgestattet. Für Freunde sozialer Netzwerke ist das ein nettes Extra. Für Menschen, die sich professionell mit Fotografie beschäftigen – Fotografen, Blogger oder Journalisten zum Beispiel – kann dieses nette Extra manchmal sogar über Kauf oder Nichtkauf einer Kamera entscheiden. Denn es ermöglicht, Fotos von der Kamera ohne Umwege über PC oder Laptop sofort in sozialen Netzwerken zu posten. Das bedeutet, dass diejenigen, die Fotos von unterwegs veröffentlichen möchten, nicht mehr ausschließlich auf die Kamera in ihrem Smartphone oder Tablet angewiesen sind. Auch für eine schnelle Veröffentlichung – zum Beispiel aus dem Restaurant, dem Urlaub oder vom Termin – kann jetzt ein hochauflösendes, qualitativ hochwertiges Foto aus der Spiegelreflexkamera oder der Systemkamera genommen werden.

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10 Tipps für bessere Blogfotos

Fotografie ist ein Hobby, das viele Menschen miteinander teilen. Während nicht jeder den Sprung zur Professionalität schafft, kann fast jeder, der sich die Theorie aneignet und fleißig übt, schnell besser werden und Fortschritte erzielen. Fotografie darf aber nie nur graue Theorie sein. Deshalb habe ich in meinem Buch Fotografieren für Blogger unter anderem diese zehn Tipps veröffentlicht, die sich vor allem mit der Einstellung zur Fotografie und einer ganz praktischen Herangehensweise beschäftigen. Wem sie gefallen, der wird auch in meinem Buch viel Spannendes zu lesen und zu lernen finden. Deshalb verlose ich am Ende dieses Artikels zwei Exemplare.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Buch „Fotografieren für Blogger“, erschienen im November 2016 im Rheinwerk-Verlag. 

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Fotografieren für Blogger: der lange Weg zum Buch

Es gibt Tage, ja selbst kurze Momente, die dein Leben verändern. Davon war ich immer überzeugt, bin es noch. Ob der 13. Januar 2016 ein solcher Tag war, ob sich mein Leben verändern wird, ob alles, was in den kommenden Jahren passiert, an diesem Tag seinen Anfang genommen hat, das vermag ich in diesem Moment noch nicht zu sagen. Vielmehr ist es ja so, dass sich große, grundlegende Veränderungen erst mit zeitlichem Abstand erkennen lassen. In einem Jahr vielleicht. Oder in zweien. Aber niemals dann, wenn sie geschehen. Im Rückblick aber werde ich wissen, dass es dieser Tag war, der in erbarmungsloser Konsequenz zu diesem und dann zu jenem Ereignis geführt hat. Oder eben nicht, wer weiß?

Genug des Pathos. Vielleicht hat der 13. Januar 2016 mein Leben nicht verändert oder vielmehr: nicht langfristig. Unbestritten ist aber, dass ich ihn so schnell nicht vergessen werde. Und das, obwohl es ein wenig spektakulärer Tag war, bis am Nachmittag eine E-Mail in meinem Postfach eintrudelt. Es ist nicht das erste Mal, dass ich eine Kooperationsanfrage für meinen Blog bekomme. Es passiert eher sporadisch, aber es passiert. Eine solche vermute ich daher hinter der Mail mit dem Betreff „Interesse an Buchprojekt?“. Eine Viertelsekunde schwebt der Mauszeiger über der E-Mail. Vermutlich ist ohnehin nur eine unpassende Anfrage drin, die ich höflich ablehne oder gleich ignoriere. Womöglich ist es sogar Spam.

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Auf der Spur der Perspektive: der Olympus Perspective Playground

Die Perspektive ist eines der Grund-Gestaltungsmittel der Fotografie. Sie lässt Objekte groß oder klein, wichtig oder unwichtig, natürlich oder verzerrt erscheinen. Die Perspektive ist es auch, die Olympus 2016 zum Thema seines Playgrounds gemacht hat. Für wenige Wochen präsentierte das Unternehmen im Carlswerk in Köln interaktive Kunstwerke, die Besucher, ausgerüstet mit Leihkameras, ergründen konnten. Jetzt ist der Olympus Perspectice Playground zu Ende gegangen.

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Fotografie für Blogs: Workshop in Frankfurt

Sehr häufig höre/lese ich von Bloglesern, dass sie meinen Blog unter anderem wegen der schönen Fotos immer wieder aufrufen. Die Qualität meiner Bilder rührt daher, dass ich mit einer Berufsausbildung zur Fotomedienlaborantin ins Berufsleben gestartet bin, in der ich fundiertes Wissen rund um Kameratechnik, Mediengestaltung, Fotografie und Bildbearbeitung gesammelt habe. Einen Teil dieses Wissens gebe ich am Samstag, 9. Mai 2015, in einem Workshop in Frankfurt interessierten Bloggern weiter. Giovanna Marasco von Stadtblogozin, die mit Besser bloggen eine Workshopreihe im Rhein-Main-Gebiet anbietet, fragte mich an, ob ich nicht den Workshop „Fotografie für Blogs“ übernehmen möchte. Wie hätte ich da nein sagen können?

In meinem Workshop im Mai entführe ich die Teilnehmer in die Welt der Fotografie. Einen Tag lang widmen wir uns den Themen Kamera, Licht und Foto. In den theoretischen Info-Blöcken erkläre ich die Technik einer Kamera, die Wirkung von Licht und gebe auch einen kurzen Einblick in das wichtige Thema Bildrechte. In mehreren praktischen Übungen zu den Bereichen Portrait- und Sachfotografie wird das theoretische Wissen dann angewendet. Am Ende des Tages sollen die Workshop-Teilnehmer ihre Kamera besser verstehen und die Berührungsängste mit dem manuellen Kameramodus verloren haben.

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