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Festungsleuchten: Alte Mauern erstrahlen

Man soll ja nicht immer alles gleich als Tradition bezeichnen, was mal ein paar Jahre lang hält. Aber dass die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz mit dem Festungsleuchten und dem Festungsfrühling in die Saison startet, fühlt sich irgendwie schon sehr traditionell an. Das Festungsleuchten, ein Lichtspektakel, in dessen Rahmen Teile der Festung Ehrenbreitstein illuminiert werden, lockt ab dem 13. April wieder die Besucher an. Der Festungsfrühling, das große Familienfest, steht unmittelbar bevor.

Im Jahr 2017 reicht das aber nicht als Auftakt, denn es gibt etwas zu feiern: Das Jubiläum 200 Jahre Festungsstadt steht ins Haus. Deshalb gibt es bis Oktober einiges zu entecken und zu erleben zwischen den alten, ehrwürdigen Mauern.

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Freizeittipp: Winterwanderung im Westerwald

Da wir seit einigen Monaten in einem Stadtteil von Koblenz leben, der ländlich und vor allem etwas höher liegt, wache ich seit über einer Woche fast täglich zu einer weißen Schneepracht auf. Doch die milden Temperaturen der vergangenen Tage verhindern, dass der Schnee länger als ein paar Stunden liegen bleibt. Innerhalb kurzer Zeit verschwindet fast alles wieder von Straßen, Wiesen und Dächern – und zurück bleibt nur graue Tristesse. Um den Schnee und den Winter in seiner ganzen Schönheit genießen zu können, heißt es also: raus aus der Stadt und ab aufs Land. Wir fahren dafür am liebsten in den nahen Unterwesterwald. Heute hat es uns für eine Winterwanderung zum Beispiel nach Welschneudorf getrieben.

Das kleine Dorf liegt fünf Kilometer von Montabaur entfernt, ist mit dem Auto also auch von Koblenz im Handumdrehen zu erreichen. Direkt an der Kirche in der Ortsmitte liegt ein kleiner Parkplatz, der auch dann notdürftig geräumt wird, wenn das Dorf im Schnee zu versinken droht. Von dort aus benötigt man nur fünf Gehminuten zum Waldrand, der zu einem langen Spaziergang einlädt, zum Beispiel bis zur Höhe mit wundervollem Blick über die schneebedeckten Bäume. Die Haupt-Wanderwege im Wald sind für Spaziergänger vorbereitet, sodass man nicht Gefahr läuft, im Tiefschnee zu versinken.

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Einfach mal raus: ein Wochenende in Zandvoort

2016 war ein aufregendes Jahr für mich. Wer meinen Blog und meine Accounts in den sozialen Netzwerken ein bisschen verfolgt, an dem dürfte das eigentlich nicht vorübergegangen sein. In wenigen Wochen bringe ich ein Buch im Rheinwerk Verlag heraus. Dieses Buch ist das größte Projekt, das ich jemals habe stemmen müssen/dürfen. Das war auf der einen Seite wundervoll, weil ich viel gelernt habe: über Selbstorganisation, über Zusammenarbeit, über Disziplin. Aber dieses Jahr, da will ich ehrlich sein, hat mich auch viel Kraft gekostet. Und wo holt man sich Kraft wieder, wenn man sie braucht? Ich kann das besonders gut am Meer. Also sind wir vor wenigen Wochen für ein Wochenende in Zandvoort in den Niederlanden gewesen.

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Ein Tag in Koblenz: der Sommer

Wie heißt es so schön? Liebe deine Stadt! In der Reihe „Ein Tag in Koblenz“ stelle ich die Stadt an Rhein und Mosel, die seit über sieben Jahren meine Heimatstadt ist, in allen vier Jahreszeiten vor. Denn jede Jahreszeit hat ihre schönen Orte und bietet die perfekten Aktivitäten. Nach dem Frühling geht’s heute weiter mit dem Sommer.

Die schönsten Sonnenterrassen
Das Leben in der Stadt bringt so manche Annehmlichkeit mit sich. Leider kann sich nicht jeder ein schönes Grundstück mit großer Terrasse am Stadtrand leisten. Städter machen den fehlenden Garten daher ganz einfach wett, indem sie eine der vielen Restaurants oder Bars mit wundervoller Sonnenterrasse besuchen. Das ist zwar dann nicht die eigene, dafür ist der Service besser. Die Getränke werden bis an den Tisch gebracht. Aufstehen und selbst mixen ist nicht mehr nötig. Die Sommer-Morgensonne genieße ich am liebsten im kleinen Innenhof des Pfefferminzje (Mehlgasse 12) oder vor dem Café Miljöö in der Gemüsegasse.

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In Bonn die Kirschblüte zelebrieren

 Als sie 2012 in die Liste der „Places to see before you die“ aufgenommen wurde, bescherte ihr das weltweite Berühmtheit: Die Rede ist von der Heerstraße in Bonn. Seit eben diesem Jahr pilgern immer im April Tausende Touristen nach Bonn, um die Kirschblütenalleen in Heer-, Max- und Breite Straße in voller Blüte zu sehen, Selfies unter den Blüten aufzunehmen und Fotos von der Sakura in die Welt zu schicken.

Die Stadt Bonn hat das Potenzial der Bäume, die zur Blütezeit zu einem langen, rosafarbenen Tunnel über der Straße verschmelzen, schnell entdeckt und auf den neuen Touristenandrang reagiert. Ebenfalls seit 2012 veranstaltet sie zur schönsten Blütezeit – immer Mitte oder Ende April – das Kirschblütenfest. An einem Samstag lockt dann ein buntes Programm in die Bonner Altstadt. Auf zwei Bühnen spielen junge Bands Livemusik, auch aus Hinterhöfen und Kneipen dringt laute Musik. Cafés, Restaurants und Geschäfte werben um Kunden und ein Flohmarkt, bei dem Privatleute vor ihren Häusern Gebrauchtes anbieten, zieht sich durch die ganze Innenstadt.

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5 Dinge, die du in der Pfalz tun solltest

Unter den Deutschen steigt die Lust auf das Reisen im eigenen Land weiter an. Nahziele zu buchen, ist oft eine Frage des Geldes. Aber vor allem wer viel arbeitet, tankt gern in Kurzurlauben etwas Kraft. Die kurze Anfahrt ermöglicht, tatsächlich viel Zeit im Urlaub zu verbringen, statt mehrere Stunden im Auto zu sitzen. Und obwohl Bayern das Bundesland ist, das die meisten Übernachtungen von Inlandstouristen verzeichnet, hat auch Rheinland-Pfalz wunderschöne Flecken zu bieten: zum Beispiel die Pfalz. In und rund um den Wein- und Luftkurort St. Martin habe ich die Osterfeiertage verbracht – und fünf Tipps mitgebracht, was man dort im Frühling alles unternehmen sollte.
Kurzurlaub-Pfalz-1

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