Fotografie ist ein Hobby, das viele Menschen miteinander teilen. Während nicht jeder den Sprung zur Professionalität schafft, kann fast jeder, der sich die Theorie aneignet und fleißig übt, schnell besser werden und Fortschritte erzielen. Fotografie darf aber nie nur graue Theorie sein. Deshalb habe ich in meinem Buch Fotografieren für Blogger unter anderem diese zehn Tipps veröffentlicht, die sich vor allem mit der Einstellung zur Fotografie und einer ganz praktischen Herangehensweise beschäftigen. Wem sie gefallen, der wird auch in meinem Buch viel Spannendes zu lesen und zu lernen finden. Deshalb verlose ich am Ende dieses Artikels zwei Exemplare.

Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Buch „Fotografieren für Blogger“, erschienen im November 2016 im Rheinwerk-Verlag. 

Zehn Tipps für bessere Blogfotos

– Gehe für gute Fotos zu ungewöhnlichen Uhrzeiten raus: Scheue dich nicht, vor dem Sonnenaufgang aufzustehen, um die ersten Sonnenstrahlen für deine Bilder zu nutzen. Du wirst mit zauberhaftem Licht belohnt. Fotografierst du am Abend, ziehe los, kurz bevor die Goldene Stunde beginnt, und gehe erst nach Hause, wenn die Sonne fast untergegangen ist. Schnapp dir deine Kamera nicht nur bei strahlendem Sonnenschein, sondern auch bei ungewöhnlichem Wetter. Nach dem Regen, wenn die Straße voller Pfützen ist, entstehen die schönsten Stadtaufnahmen. Auch kurz vor einem Sturm, wenn der Himmel dunkel und bedrohlich aussieht, bieten sich tolle Motive an.

– Ob Modeporträts oder Foodaufnahmen: Bevor du dein Setting einrichtest, analysiere die Lichtsituation, in der du dich befindest. Aus welcher Richtung kommt das Licht? Arbeite in der Regel so, dass du die Sonne beziehungsweise die Hauptlichtquelle im Rücken hast, aber experimentiere auch mit Gegenlicht. Vermeide direktes Licht. Suche so lange nach der optimalen Stelle für deine Aufnahmen, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

– Halte die Augen offen, wenn du durch die Stadt läufst oder dein Setting aufbaust. Suche nach den unterschiedlichen Farbkontrasten, die du in Kapitel 3, »Ein Foto gestalten«, kennengelernt hast. Kombiniere sie mit markanten Linien, ungewöhnlichen Formen oder Mustern, Symbolen und Strukturen. Suche die Umgebung nach schönen Elementen ab, die dein Foto aufwerten und ins Farbschema deines Bildes passen.

– Wenn dir ein Motiv gefällt, nimm nicht nur ein Foto davon auf, sondern mehrere Variationen. Wechsle doch einmal deinen Standort, und beobachte, wie sich dadurch die Perspektive verändert. Entferne dich von deinem Motiv, oder nähere dich an und nimm das Foto dafür mit einer anderen Brennweite auf. Probiere auch die unterschiedlichen Formate aus, und löse dich davon, immer im klassischen Querformat zu fotografieren.

– Öffne und schließe die Blende, und spiele dadurch mit der Schärfentiefe. Nicht immer muss ein Foto mit offener Blende aufgenommen werden. Variiere die Belichtungszeit – vor allem dann, wenn bewegte Objekte in deinem Foto vorkommen. Wenn du fehlendes Licht mit dem ISO-Wert ausgleichst, beachte den Merksatz: »So viel wie nötig, so wenig wie möglich.« Nimm, wenn du unsicher bist, ruhig eine Belichtungsreihe auf, denn oftmals entscheiden am Ende Nuancen in Belichtung oder Aufnahmewinkel, welches Bild das beste ist.

– Checke immer wieder das Display deiner Kamera, während du fotografierst, und halte Ausschau nach Kleinigkeiten, die dich stören. Korrigiere sie sofort, und taste dich so an das optimale Foto ran.

– Professionelles Equipment ist in der Fotografie nicht alles, aber sehr nützlich. Die Fotos anderer Blogger, die dir vielleicht richtig gut gefallen – scharfe, satte Bilder –, wurden oft mit sehr teurem Equipment aufgenommen. Lass dich deshalb nicht demotivieren, wenn deine Ergebnisse nicht dem entsprechen, was du bei Profis siehst.

– Vergleiche dich mit anderen Fotografen und Bloggern, stelle Motive, die dir gefallen, nach, und lass dich inspirieren. Aber achte und respektiere immer die Kunst, die andere geschaffen haben. Schmücke dich nicht mit Kopien in sozialen Netzwerken oder auf deinem Blog.

– Wenn du für dein Fotoequipment nicht allzu viel Geld zur Verfügung hast, investiere es zu Beginn deiner Karriere lieber in ein gutes Objektiv als in eine gute Kamera. An einer günstigen Kamera kann ein gutes Objektiv Wunder wirken.

– Nimm viele unterschiedliche Motive auf, aber sei sparsam damit, sie zu zeigen. Präsentiere nur deine allerbesten Ergebnisse, und halte die weniger guten unter Verschluss. Auf diese Art arbeiten auch professionelle Fotografen.

Gewinne ein Exemplar von „Fotografieren für Blogger“

Dir gefallen die zehn Tipps? Dann möchte ich dir auch mein erstes Buch „Fotografieren für Blogger“ ans Herz legen. Darin führe ich dich in die Welt der Fotografie ein und erkläre dir an vielen Beispielen, wie du gute Fotos aufnimmst, die in der Bilderflut im Netz positiv auffallen. Das Buch beschäftigt sich sowohl mit den technischen Grundlagen der Fotografie als auch mit ganz praktischen Tipps für die gängigsten Blogthemen im Lifestylebereich. Ein Kapitel rund um die Veröffentlichung rundet mein Erstlingswerk ab. Darin erkläre ich dir die Grundlagen der Bildbearbeitung und gebe hilfreiche Tipps zu den aktuell wichtigsten sozialen Netzwerken sowie Bilder-SEO.

Das Gewinnspiel ist leider abgelaufen. (Du hast Interesse an einem Exemplar meines Buches? Unter allen Lesern dieses Artikels verlose ich zwei Exemplare von „Fotografieren für Blogger“. Werde dazu Fan meiner Facebook-Seite und schreibe mir unter diesem Artikel einen Kommentar. Verrate mir darin bis Sonntag, 26. Februar, 23:59 Uhr, welchen der Tipps du derzeit noch am wenigsten beherzigst, aber hoffentlich schon bald verinnerlicht hast. Nach Ablauf der Frist ziehe ich die beiden Gewinner und/oder Gewinnerinnen und benachrichtige sie innerhalb von einer Woche. Da ich den Gewinner per E-Mail kontaktieren muss, ist bei der Teilnahme auf jeden Fall eine E-Mail-Adresse anzugeben. Teilnehmen kann jeder, der volljährig ist und seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos. Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.)