
Cowboys Burger Saloon eröffnet nach Bonn nun eine Filiale in Koblenz. Alle Fotos: Cowboys Burger Saloon
RhineGold und der Circus Maximus bekommen in wenigen Tagen Konkurrenz: Mit Cowboys Burger Saloon eröffnet am 6. September ein reines Burger-Restaurant in Koblenz und schließt damit – so die Aussage der drei Betreiber – eine kulinarische Lücke in Koblenz. Islam Elsafty, Daniel Fuchs und Masiar Vazirian betreiben seit vergangenem November bereits eine Filiale in Bonn und machen sich nun auf, auch Koblenz zu erobern.
Neben Klassikern wie dem Cheeseburger können Besucher zwischen exotisch klingenden Burgern wie dem „Chuck Norris“, dem „Bud Spencer“ und dem „Lucky Luke“ wählen, allesamt passend zum Thema des Ladens, dem Wilden Westen. Auch Vegetarier kommen bei Cowboys Burger Saloon auf ihre Kosten. Wählen können sie jedoch lediglich zwischen einem Burger mit Gemüsepatty und Rucola, zwei Salaten und den Beilagen. Zusätzlich zur regulären Karte gibt es außerdem einen wechselnden Burger, den Burger des Monats. Und der kann auch mal mit Ananas oder Fritten (Ja, auf dem Burger!) daherkommen. Pünktlich zur Eröffnung in Koblenz erweitert die Burger-Crew ihre Karte außerdem um einen Burger mit Hähnchen-Fleisch.
Der Cowboys Burger Saloon erwirbt Brot und Gemüse lokal und stellt einen Großteil seiner Saucen selbst her. Welche das sind, ist auf der Karte klar gekennzeichnet. Die Inhaltsstoffe müssen allerdings erfragt werden. Ungewöhnlich mag auf den ersten Blick anmuten, dass das Hamburger-Fleisch regulär medium gebraten wird. Aber auch das wird auf der Karte und im Laden klar kommuniziert. Wer es unbedingt durch mag: Der Koch geht selbstverständlich auf Wünsche ein.
Das Konzept von Cowboys Burger Saloon liegt – das sagen die drei Betreiber selbst – „irgendwo zwischen Restaurant und Imbiss“. So wird wie im Imbiss an der Theke bestellt, und der Besucher holt sein Essen auch selbst ab, sobald er aufgerufen wird. Selbstbedienung also. Es wird locker mit dem Kunden umgegangen, sich geduzt und „wir merken uns auch die Gesichter unserer Kunden“, erzählt Masiar Vazirian aus der Bonner Filiale. Wundert euch also nicht, wenn ihr beim dritten Besuch schon gar nicht mehr wählen braucht. Dank der einsehbaren Küche könnt ihr die Wartezeit damit überbrücken, eurem Burger bei der Entstehung zuzusehen.
Die Burger sollen im Gegensatz zu der ein oder anderen bekannten Burgerkette Restaurant-Niveau haben. Die Rezepte wurden mit Köchen entwickelt, sind die drei Bonner doch selbst Quereinsteiger, die aber allesamt schon vor ihrer Eröffnung in Bonn Gastronomieerfahrung hatten. Preislich liegen sie je nach Größe zwischen 4,90 Euro (klassisch, 100 Gramm Fleisch) und 6,90 Euro (180 Gramm Fleisch). Die Ausnahme bildet der „Bud Spender“ mit 360 Gramm Fleisch, der ist natürlich etwas teurer. Hungrig steht da auf jeden Fall niemand vom Tisch auf. Da zu meinem Besuch noch die Küche fehlte, konnte ich mir von den Burgern noch keinen persönlichen Eindruck machen. Hier seid ihr also ab kommendem Monat selbst gefragt.
Und wo findet ihr die neue Koblenzer Burgermanufaktur nun? In der Casinostraße 45, wo bis vor wenigen Monaten Zinke’s (sic!) Fischküche war. Im Gegensatz zum Vorgänger will Cowboys Burger Saloon die Räumlichkeiten offener und heller gestalten und hat bereits beantragt, auch vor dem Laden bewirten zu dürfen. Burger gibt’s im Herbst also auch in der Sonne. Auf dem Laufenden – zum Beispiel über den Burger des Monats – bleibt ihr, wenn ihr den Jungs bei Facebook folgt.
Pünktlich zur Eröffnung lasse ich mich auch noch mal dort sehen und ihr bekommt ein Update. Als bekennende Burger-Liebhaberin bin ich schon mal freudig gespannt.