Bei mir gab es in der vergangenen Woche zum ersten Mal One-Pot-Pasta. Eigentlich ist es schon über ein Jahr her, dass ich über diese Art von Rezept gestolpert bin, daran gedacht habe ich aber erst kürzlich wieder. Diesmal hat die One-Pot-Pasta es dann auch in den Topf geschafft. Und zwar wortwörtlich in DEN Topf, denn mehr als einen Topf braucht es für One-Pot-Gerichte nicht.
Irgendwie verrückt! Als ich dieses Prinzip zum allerersten Mal entdeckt habe, im Blog von Martha Stewart, sofern ich mich richtig erinnere, wollte ich erst gar nicht glauben, dass das wirklich funktioniert. Jetzt weiß ich: Es funktioniert nicht nur, man kann es auch relativ einfach variieren, indem man Gemüse oder Gewürze verändert. Wenn ihr das tut, achtet aber darauf, dass ihr Gemüsesorten wählt, die keine langen Garzeiten hat. Sie sollten aber auch nicht nach zehn Minuten weichgekocht ist.
Das Rezept: One-Pot-Pasta mit Zucchini, Erbsen und Champignons

- 200 g Spaghetti
- 250 g Champignons, dünn geschnitten
- 2 kleine Zucchini, klein gewürfelt
- 1 kleine Dose Erbsen
- 2 Knoblauchzehen, ganz klein gehackt
- 2 Zweige Thymian
- Wasser
- Etwas Parmesan
- Etwas Sahne oder Milch
Die Spaghetti in zwei Hälften brechen und als erstes in den Topf geben. Champignons, Erbsen, Zucchini, Knoblauch und Thymian oben drauf legen und alles etwas runterdrücken. So viel Wasser auf die Zutaten gießen, dass alles geradeso mit Wasser bedeckt ist. Das Wasser zum Kochen und entsprechend der Garzeit der Spaghetti leicht köcheln lassen. Dabei muss der Topf natürlich offen bleiben, damit das Wasser verkochen kann. Immer wieder umrühren. Sind die Spaghetti fast gar, es ist aber noch ein Rest Wasser im Topf, stellt die Hitze etwas hoch. Kurz vor Schluss nach Geschmack Parmesan und Sahne oder Milch in den Topf geben.
Ich fand das Rezept sehr spannend und auch das Ergebnis nicht schlecht, habe mich aber mit der Konsistenz, die die Pasta am Ende erhält, etwas schwer getan. Ich denke, ich bleibe dabei, Nudeln getrennt zu kochen. Eine letzte Chance gebe ich aber wahrscheinlich noch diesem Rezept, das The Vegetarian Diaries aus dem Martha-Stewart-Blog übernommen und übersetzt hat.
Rezept: Angelehnt an ein Rezept von Damn Delicious, Mengen sind aber verändert