Panic! At the Disco* haben in ihrem Lied „The Calender“ eine unglaublich schöne Metapher: Summer’s on its deathbed. Genau so, als sei es schon Zeit, sich endgültig vom Sommer zu verabschieden, fühlt es sich im Moment an. Umso schöner, wenn sich dann doch noch ein schöner sonniger Tag zwischen die ersten kühlen schummelt. Und noch mal viel schöner, wenn er glücklicherweise auf den Donnerstag fällt. Das ist nämlich der Tag in der Woche, an der ich mit einer lieben Kollegin und Freundin essen gehe. Woche für Woche. Zumindest dann, wenn der Arbeitsstress das zulässt.
Während wir im vergangenen Jahr** immer zwischen 5 und 10 Euro in einem Restaurant unserer Wahl*** gelassen haben, haben wir uns für dieses entschieden, abwechselnd den anderen und uns selbst zu bekochen. Heute war zum ersten Mal ich dran.
Und dieses unfassbar leckeren Salat gab es heute für uns beide. Viel Spaß bei Nachkochen!
Rezept: Süßkartoffel-Couscous-Salat

- 750 g Süßkartoffeln
- 75 g Couscous
- circa 200 ml Gemüsebrühe
- 1 Schalotte
- 1/2 Salatgurke
- 40 g grüne Oliven, entsteint
- 4 EL Limettensaft
- 2 EL Olivenöl
- Petersilie
- Salz und Pfeffer
- Chilipulver
Zuerst die Süßkartoffeln gründlich waschen und in einen Topf legen. Mit Wasser übergießen, bis sie gerade bedeckt sind. Das Wasser bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen und zugedeckt in 15 bis 20 Minuten garen kochen. Die Süßkartoffeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und noch warm pellen.
Die Gemüsebrühe zubereiten und den Couscous darin nach Packungsanweisung ziehen lassen. Sobald er fertig ist, zum Abkühlen in eine Salatschüssel umfüllen.
Die Schalotte abziehen und würfeln. Die Salatgurke waschen, halbieren und in Stücke schneiden. Die mittlerweile abgekühlten Süßkartoffeln in Stücke schneiden. Die Oliven halbieren.
Für die Salatsauce werden Limettensaft und Olivenöl in einem Glas gemischt. Die Flüssigkeit dann mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver abschmecken.
Den Couscous mit einer Gabel auflockern. Schalottenwürfel, Gurken- und Kartoffelstücke und die halben Oliven unterheben. Die Sauce drüberträufeln lassen und alles schön durchmischen. Den Salat danach noch etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
Kurz vor dem Servieren die gewaschene und gehackte Petersilie unterheben, eventuell nachwürzen und servieren.
Dass der Salat gut war, sagt nicht nur meine Picknick-Begleitung. Auch die hier konnte kaum von meinem Salat ablassen.
* Ja, mit Ausrufezeichen! Immer, immer, immer werden sie für mich ein Ausrufezeichen im Namen haben.
** Nicht Jahr, Spielzeit muss es heißen. Seit meinem Jobwechsel ist mein Zeitgefühl manchmal ganz verwirrt.
*** So viel Auswahl mitten in der Innenstadt. Und doch landeten wir meistens in einer von vier Lokalitäten.