Seit ungefähr 470 Tagen* liegt dieser Blog-Artikel schon in meinem Entwürfe-Ordner. Immer wieder haben sich andere Rezepte vordrängelt oder ich hatte schlichtweg keine Zeit zum Bloggen. Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, meinen Blog so richtig schön in meinen Alltag zu integrieren. Denn der war vor Huckleberry Fling schon vollgepackt. Wenn da draußen jemand Tipps hat: her damit.** Heute habe ich es aber geschafft, einen Nachmittag nur für den Blog einzuplanen. Gut für die Tandoori-Hähnchenschenkel.
Rezept: Tandoori-Hähnchenschenkel

- 4 Hähnchenschenkel
- 4 TL Tandoori-Pulver
- 4 EL Olivenöl
- 4 EL Saft von der Zitrone
- 3 Zweige Thymian
- Salz
- Pfeffer
- Petersilie
Zuerst die Hähnchenschenkel mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Aus Öl, Zitronensaft, Tandoori-Pulver, Salz und Peffer eine Marinade mischen und die Hähnchenschenkel damit einpinseln. In einem gut verschlossenen Gefrierbeutel wandern die Hähnchenschenkel für eine Stunde in den Kühlschrank.
Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen und die marinierten Hähnchenschenkel auf einem Rost circa 35 Minuten grillen. Gelegentlich wenden.
In der Zwischenzeit Thymian und Petersilie abzupfen, waschen und trocken tupfen beziehungsweise trocken schütteln. Das fertige Fleisch mit den Kräutern bestreuen und garnieren.
Bei mir gab es dazu Tomatenreis und einen Feldsalat. Passte richtig gut. Den Tomatenreis hab ich frei Schnauze gemacht. Enthalten waren aber auf jeden Fall Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und passierte Tomaten. Die Tandoori-Marinade ist eigentlich ziemlich simpel, aber richtig lecker. Und das Gute: Während die Hähnchenschenkel fröhlich vor sich hin marinieren, kann man sich mit einem Buch auf die Couch verziehen. Yes!
* plus/minus 460
** „Um 5 Uhr aufstehen“ will ich nicht hören. Alles andere: her damit!