Wer meinem Twitter-Account folgt (und mit ganz viel Glück genau zum richtigen Zeitpunkt auch online war), der hat vielleicht mitbekommen, dass ich kürzlich mein neues Lieblingsfrühstück entdeckt habe: Oatmeal*. Jetzt, wenige Wochen später, weiß ich nicht mehr, wie ich es vorher ohne Oatmeal ausgehalten habe. Geschweige denn, wie ich es geschafft habe, es erst mit 27 Jahren kennenzulernen. Mittlerweile muss es mindestens ein- bis zweimal in der Woche als mein Frühstück herhalten, denn es macht lange satt und liefert durch die Haferflocken viel Energie. Auch als Abendessen ist Oatmeal übrigens perfekt geeignet (für euch getestet).
Im Folgenden poste ich euch zum einen das Grundrezept für Oatmeal, nach dem ich arbeite, zum anderen verlinke ich auf einige Blogs, die tolle Variationen anbieten.
Rezept: Klassisches Oatmeal
300 ml fettarme Milch
40 Gramm Haferflocken
2 TL Zucker
Eine Prise Salz
Etwas Zimt oder Vanillepulver
Die Milch in einen kleinen Topf füllen. Salz, Zucker und Gewürze dazu geben. Sobald die Milch zu dampfen beginnt, werden die Haferflocken untergerührt und das Oatmeal unter Rühren aufgekocht. Bei geringer Hitze so lange weiterrühren, bis euer Oatmeal eine cremige Konsistenz hat.
Ich habe mein Oatmeal diesmal mit Himbeeren und Äpfeln angereichert, die Möglichkeiten sind aber nahezu unbegrenzt. Versucht es auch mal mit Nüssen oder Apfelkompott. Auch von Erdnussbutter im Oatmeal habe ich schon gelesen. Außerdem kann man die Hälfte der Milch auch durch Wasser ersetzen. Dem Geschmack soll das keinen großen Abbruch tun, ich hab es aber bis jetzt noch nicht getestet.

Und nun ein paar Oatmeals, die ich unbedingt noch testen möchte:
Macht etwas mehr Arbeit, weil die Bananen karamellisiert werden müssen. Aber ich wette, es lohnt sich. Oatmeal mit karamellisierter Banane und Walnüssen von Kaffee und Cupcakes
Eine Variante, die ich noch nicht getestet habe: Overnight Oatmeal. Diese werden abends zusammengemischt und warten im Kühlschrank darauf, am Morgen gegessen zu werden. Ganz ohne Kochen. Banana Overnight Oatmeal von A Cedar Spoon
Auch bereits getestet und für gut befunden: Oatmeal mit Pfirsichen. Hier eine Variante mit Nüssen. Peaches and Cream Oatmeal von Barefeet In The Kitchen
Ihr seht: Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
*Ja, ich nenne es Oatmeal. Denn Haferbrei (oder noch schlimmer: Haferschleim) wird diesem delikaten Frühstück schlichtweg nicht gerecht. Und klingt doof.