Street Food Festival in Mainz: teilen erwünscht
Mit dem ersten Mainzer Street Food Festival haben die Veranstalter Till Riekenbrauk, Vincent Schmidt und Mathes Robel einen kleinen Festival-Missstand korrigiert. Große Portionen, die viel zu schnell den Magen füllen und dem Festival-Vergnügen ein schnelles Ende bereiten, sind passé. Denn der Gedanke, der in den sozialen Netzwerken schon längst gang und gäbe ist, erhält jetzt auch bei der Veranstaltungsreihe der drei Unternehmer Einzug: teilen erwünscht. Ein heller Glockenton zeigt an, dass ein Teilungswilliger gerade seine Bestellung aufgibt. Wer jetzt schnell ist, profitiert nicht nur durch die kleine Portion, sondern auch, weil er Geld spart. Und das hebelt wiederum einen anderen Kritikpunkt aus, den die Veranstalter immer wieder hören. Das erzählt uns Till Riekenbrauk beim Bloggerrundgang in Mainz an Tag zwei des Festivals, kurz bevor die Besucher auf das Festivalgelände stürmen: “Besucher kritisieren oft, dass der Eintritt auf das Gelände Geld kostet und auch das Essen bezahlt werden muss. Aber die Standmiete, die wir von den Wagenbetreibern nehmen, ist gering. Und die Ausgaben sind nicht zu unterschätzen.” Festangestellte Mitarbeiter haben die drei mittlerweile, und zumindest einer von ihnen kümmert …
