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Street Food Festival in Mainz: teilen erwünscht

Mit dem ersten Mainzer Street Food Festival haben die Veranstalter Till Riekenbrauk, Vincent Schmidt und Mathes Robel einen kleinen Festival-Missstand korrigiert. Große Portionen, die viel zu schnell den Magen füllen und dem Festival-Vergnügen ein schnelles Ende bereiten, sind passé. Denn der Gedanke, der in den sozialen Netzwerken schon längst gang und gäbe ist, erhält jetzt auch bei der Veranstaltungsreihe der drei Unternehmer Einzug: teilen erwünscht. Ein heller Glockenton zeigt an, dass ein Teilungswilliger gerade seine Bestellung aufgibt. Wer jetzt schnell ist, profitiert nicht nur durch die kleine Portion, sondern auch, weil er Geld spart. Und das hebelt wiederum einen anderen Kritikpunkt aus, den die Veranstalter immer wieder hören. Das erzählt uns Till Riekenbrauk beim Bloggerrundgang in Mainz an Tag zwei des Festivals, kurz bevor die Besucher auf das Festivalgelände stürmen: “Besucher kritisieren oft, dass der Eintritt auf das Gelände Geld kostet und auch das Essen bezahlt werden muss. Aber die Standmiete, die wir von den Wagenbetreibern nehmen, ist gering. Und die Ausgaben sind nicht zu unterschätzen.” Festangestellte Mitarbeiter haben die drei mittlerweile, und zumindest einer von ihnen kümmert …

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Street Food Festival in Köln

Im Moment sprießen sie wie Pilze aus dem Boden: Street Food Festivals. In ganz Deutschland kündigen sich die ersten Varianten an, auch in Koblenz wird es am 15. und 16 August eines geben, das sogenannte Street Food Weekend. August ist aber noch verdammt lang hin, und daher habe ich heute schon mal dem Kölner Street Food Festival einen Besuch abgestattet. Das lädt ab jetzt einmal im Monat ein. Trucks und Anbieter aus ganz Deutschland reisen extra dafür an, viele Gastronomen stammen aber auch aus der Metropole selbst. Das Gelände “Jack in the Box” teilt sich an diesen beiden Tagen in zwei Bereiche. Auf dem Außengelände dominieren Burger, Hotdogs und frittiertes Essen, innen gibt es Getränke und schwerpunktmäßig exotisches Essen, indische Sandwiches etwa oder japanisches Curry. Unter die Stände mit herzhaftem Essen mischen sich immer wieder solche mit süßen Nachtischen, französische Crêpes oder Zimtschnecken aus Schweden. Wer 2 Euro zahlt, so viel kostet der Eintritt aufs Gelände, hat dann die Qual der Wahl. Vorher ist allerdings Geduld gefragt: Das Gelände ist schon um 15 Uhr so überlaufen, dass es längere Wartezeiten am Eingang, an den Ständen und beim Eintritt in die alte Industriehalle gibt. …