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Restauranttipps für den Urlaub und Artikel über kulinarische Reisen findet ihr in dieser Kategorie.

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Einzelzimmer in Stockholm: über das Alleinreisen

“Leave an extrovert alone for two minutes and he will reach for his cell phone. In contrast, after an hour or two of being socially “on,” we introverts need to turn off and recharge. My own formula is roughly two hours alone for every hour of socializing. This isn’t antisocial. It isn’t a sign of depression. It does not call for medication. For introverts, to be alone with our thoughts is as restorative as sleeping, as nourishing as eating. Our motto: “I’m okay, you’re okay—in small doses.” Quelle: “Caring for Your Introvert”, Jonathan Rauch, theatlantic.com Mein Schlüsselerlebnis war ein schulinternes Fußballturnier Ende der 90er-Jahre. Der Nachmittag war für unsere Schule ein regelrechtes Großereignis; rund um die Felder drängten sich Schüler, Lehrer und die Bewohner des angegliederten Internats. Von den Fünftklässlern bis zu den Abiturienten: Fast alle waren gekommen, um ihre Teams anzufeuern und gemeinsam zu feiern. Irgendwo in der Mitte: ich – mit jubelnden Freundinnen und grölenden Klassenkameraden. Es war ein aufregender Tag – aber bald fühlte ich mich ausgelaugt von Lärm, Energie, Enge und Hitze. Irgendwann …

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5 Dinge, die du in der Pfalz tun solltest

Unter den Deutschen steigt die Lust auf das Reisen im eigenen Land weiter an. Nahziele zu buchen, ist oft eine Frage des Geldes. Aber vor allem wer viel arbeitet, tankt gern in Kurzurlauben etwas Kraft. Die kurze Anfahrt ermöglicht, tatsächlich viel Zeit im Urlaub zu verbringen, statt mehrere Stunden im Auto zu sitzen. Und obwohl Bayern das Bundesland ist, das die meisten Übernachtungen von Inlandstouristen verzeichnet, hat auch Rheinland-Pfalz wunderschöne Flecken zu bieten: zum Beispiel die Pfalz. In und rund um den Wein- und Luftkurort St. Martin habe ich die Osterfeiertage verbracht – und fünf Tipps mitgebracht, was man dort im Frühling alles unternehmen sollte. 1. Durch die Weinberge wandern Das Wandern dürfte Grund Nummer 2 sein, um überhaupt in die Pfalz zu fahren. Bei Sonnenaufgang über die Wanderwege zu schlendern, die quer durch die hektargroßen Weingebiete führen, ist der Inbegriff von Gemütlichkeit und Entschleunigung. Wer nur wenige Tage in der Pfalz bleibt, kann sein Auto in dieser Zeit getrost auf dem Hotelparkplatz stehen lassen, ist dort doch Weinort mit Weinort verbunden. Auch wenn es zu dieser Zeit an den Reben noch nicht viel zu sehen gibt, sind die Blicke über die Weinberge beeindruckend …

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Mein erster Zweitausender: der Digerronden

Man sagt, es gibt diese Erlebnisse, die dich verändern. Momente, die dich erden und deinen Blick auf das Leben neu ausrichten. In 2015 Metern Höhe zu stehen, in die Ferne zu blicken und zu sehen, dass man ganz allein diese Höhe bewältigt hat, ohne fremde Hilfe, gehört definitiv dazu. In Norwegen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Zweitausender bestiegen. Die Strecke fing idyllisch an: Auf schmalen Wegen, manchmal aus Kies, dann wieder aus Sand, näherten wir uns dem Digerronden. Aber mit jedem zurückgelegtem Meter, der uns näher an den Fuß des Berges brachte, wirkte der Anstieg steiler. Fast anderthalb Stunden Fußmarsch hatten wir schon hinter uns, aber kaum Höhenmeter bezwungen. Als bei rund 1400 Metern die ersten Mitglieder meiner Wandergruppe umkehrten, musste auch ich mich entscheiden. Die meisten derer, die sich entschlossen, weiterzugehen, waren gekommen, um den Berg zu bezwingen. Ich auch. Aber der Rest war trainierter, kräftiger, erfahrener. “Wer jetzt weitergeht, muss es bis zur Spitze schaffen”, hieß es. Es gab nur zwei Guides: Einer führte einen Teil der Gruppe hoch, der andere zurück ins Tal. “Katharina, du gehst …

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Über dem Hunsrück: Die Geierlay

Klar gehe ich am Eröffnungstag hin. Klar denken noch mehrere Hundert andere Menschen genau dasselbe. Klar wusste ich das vorher. Geändert hat es trotzdem nichts. Am 3. Oktober wurden über die Geierlay, die neue Brücke, die zwischen Mörsdorf und Sosbach im Hunsrück eine große Kluft überwindet und seit ihrer Fertigstellung Deutschlands längste Hängeseilbrücke ist, die Menschen regelrecht geschleust. Zu groß war das Interesse am Eröffnungswochenende. Ein schickes Instagram-Foto à la “Schaut her, ich bin allein auf einer einsamen Brücke mitten in wunderschöner Natur” war selbstverständlich Fehlanzeige. Das hielt mich aber nicht davon ab, sie mir mal anzuschauen, als einer der ersten Hundert einen Fuß drauf zu setzen. 380 Meter ist die Brücke lang, rund 100 Meter über dem Grund schwebt sie. Dank der Konstruktion mit Windabspannseilen wackelt sie kaum, selbst wenn viele Menschen drüber gehen. Wer also grundsätzlich schwindelfrei ist, der kann sich drauf wagen. Kinder, schmale Kinderwagen und Hunde mit Leine sind willkommen, Radfahrer auch - wenn sie absteigen und ihr Rad schieben. Insgesamt trägt die Brücke 50 Tonnen, das entspricht etwa 600 Personen, wenn man …

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Utrecht: Jung, sportlich, stilvoll

Wer in Utrecht etwas auf sich hält, der wirbt mit einem Fahrrad. In Schaufenstern, vor Lokalen, an den Grachten: Überall stehen sie und weisen auf Läden, Restaurants oder Cafés hin. Einmal ist der Rahmen eingestrickt, ein anderes Mal ist ein ganzes Surfbrett an das Rad montiert. Meistens sehen sie aber einfach nur schick und modern aus und stehen dekorativ vor Türen oder in Fenstern. Es steht außer Frage: Utrecht liebt seine Fahrräder. Das zeigen die großen Fahrradgaragen, die sich überall in der Innenstadt unauffällig in schicken Altbauten verstecken, das beweist aber auch die fast autofreie Innenstadt der knapp 325.000-Einwohner-Gemeinde. Wer hier etwas auf sich hält, der fährt mit dem Rad – vom Lieferverkehr mal abgesehen. Die Fahrräder sind es, die das Stadtbild bestimmen. Aber auch die Grachten machen Utrecht, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, aus. Der Oudegracht, der Hauptkanal, zieht sich einmal quer durch die Altstadt. Und es gibt kaum etwas Schöneres, als sich ein paar Stunden ans Wasser zu setzen und auf die vorbeifahrenden Boote und Kanus zu schauen – höchstens, mit guten Freunden selbst mit einem Boot über den Kanal zu schippern. Viele Restaurants bieten von …

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Ruhe suchen in Finnland

Lange, bevor ich erstmals skandinavischen oder nordischen Boden betreten hatte, ahnte ich, dass mein Herz in die Länder gehört, die ich im weiteren Textverlauf großzügig als Skandinavien* bezeichnen werde. Fotos und Erzählungen – mehr brauchte ich nicht, um das zu wissen. Spätestens beim Landeanflug auf die finnische Region Kuopio, die aufgrund ihrer vielen Seen auch Lakeland genannt wird, wusste ich, dass mein Gefühl mich nicht getrogen hatte. Die Wasserlandschaft erstreckte sich schier unendlich; wo der eine See endete und der andere begann, war kaum mehr auszumachen. Vom Rollfeld in Helsinki abgesehen, setzte ich dort, in Kuopio, erstmals Fuß auf skandinavischen Boden und erfüllte mir so einen lang gehegten Traum. Kein anderes mir bekanntes Land strahlt eine Ruhe aus, die mit der finnischen zu vergleichen ist. Durch die niedrige Bevölkerungsdichte außerhalb der Städte ist die Stille ein ständiger Begleiter. Auf den auch fernab der Größstädte teils breit ausgebauten Straßen begegnet man mitunter mehrere Kilometer lang keinem anderen Auto. Was am Tag nicht weiter auffällt, wirkt in der Dämmerung fast bedrohlich. An die finnische Ruhe muss man sich erst einmal gewöhnen. Glücklich wird im ländlichen Finnland, wer eben dies sucht: …