Vollkornspaghetti in Garnelen-Tomaten-Soße
Geht es darum, ein Restaurant für den Abend auszusuchen, sollte man die Auswahl niemals mir überlassen, denn dann stellt sich im Grunde nur die Frage: Welcher Italiener wird’s denn heute sein? Ich liebe Pasta. Selbst in dem Alter, in dem Kinder die Frage “Was magst du am liebsten?” grundsätzlich mit Pommes oder Pizza beantworten, gab es für mich nichts Besseres als Nudeln. In einem Tomatensugo, mit einer Sauce aus Gorgonzola, à la Bolognese – es ist so herrlich egal. Hauptsache Pasta. Kurz nach meinem Auszug von zu Hause gipfelte meine Liebe zu Nudeln in einer Phase, in der ich mindestens zweimal in der Woche Nudeln aß. Und das (in Verbindung mit anderen nicht optimalen Essgewohnheiten) gipfelte in ein paar Pfunden zu viel. Im Rahmen meiner Ernährungsumstellung vor einigen Jahren wanderte Pasta dann zwar nicht auf die verbotene Liste, musste wohl aber eingeschränkt werden. Heute achte ich, wenn es Pasta gibt, vor allem auf die Menge an Nudeln, die ich koche. Mit einer leckeren Soße auf Gemüsebasis reichen 100 bis 125 Gramm pro Person in der Regel vollkommen aus. Und wenn nicht mehr da ist, …
