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Oreo-Mugcake

Der Oreo Mug Cake aus dem Buch “Schoko Mug Cakes”

Was viele Blogleser über mich nicht wissen: Ich besitze keinen Backofen. Ein Blogger, der unter anderem übers Kochen und Essen schreibt und keinen Backofen besitzt – das gibt’s? Ja, das gibt’s. Um das Ganze etwas zu relativieren: Zum einen kenne ich Menschen, die einen Backofen besitzen und deren Küche mir quasi jederzeit offen steht, zum anderen besitze ich eine Mikrowelle mit Grillfunktion. Und manch einer würde sich wundern, was man mit der alles herstellen kann. Pizza zum Beispiel geht. Und auch Aufläufe funktionieren. Die Herangehensweise an manche Gerichte ist mitunter etwas anders, aber die Ergebnisse sind trotzdem immer erfreulich. Was mir dennoch immer zu meinem Glück fehlte, war die Möglichkeit, Kuchen zu backen. Wenn sich Besuch für den Nachmittag ankündigt, schlage ich grundsätzlich ein Treffen in der Stadt vor. Wie schön wäre es, auch mal ein Treffen zu Hause arrangieren zu können. Und in dem Moment, in dem die Gäste die Wohnung betreten, kündigt die Eieruhr das Ende der Backzeit an. Aber Kuchen in der Mikrowelle? Da hab ich mich nie rangetraut. Umso schöner war es, als ich über das Buch “Schoko …

Vesper-2

Vesper mit gebratenen Knoblauch-Auberginen

Von meinen vielen Besuchen im Schwabenländle habe ich irgendwann einmal den Begriff “vespern” mitgebracht. Die Vesper war ursprünglich eine Zwischenmahlzeit, mittlerweile bezeichnet der Begriff aber eine in der Regel kalte Hauptspeise, die meistens abends serviert wird. Zur Vesper gehört all das, was beim Abendbrot dabei ist, Brötchen, Käse, Wurst, Aufstrich, aber auch Salat und allerhand Gemüse. In gutbürgerlichen schwäbischen Wirtschaften wird die Vesper mittlerweile auch um warme Bestandteile ergänzt, etwa Würstchen oder ein Spiegelei. Mit der Zeit habe ich den Begriff “Vesper” entlehnt, und die Vesper, die ich seit geraumer Zeit kultiviere, ist der schwäbischen auch sehr ähnlich. Gerade an warmen Tagen kommt es vor, dass ich wenig Lust habe, mich lange in die Küche zu stellen. Dann gibt es ein frisches Brot, Käse und Aufstrich vom Markt, einen Bauernsalat und gebratenes Gemüse, zum Beispiel Auberginen. Die werden erst in maximal 5 mm breite Scheiben geschnitten, auf ein Stück Küchenpapier gelegt und gesalzen. Zehn Minuten müssen sie so liegen, das entzieht ihnen die Bitterstoffe. Dann wäscht man sie ab und tupft sie trocken. Die Auberginen-Scheiben werden mit Knoblauch eingerieben, …

Erdbeer-Oatmeal

Blitzfrühstück: Oatmeal mit Erdbeeren

Warmes Frühstück geht eigentlich immer. Es muss aber nicht jedes Mal eine deftige Variante sein, zum Beispiel ein Rührei oder ein Omelette. Es darf auch mal süß sein. Mein persönlicher Favorit ist, das ist ja kein großes Geheimnis, das Oatmeal. Mit circa 15 Minuten Zubereitungszeit kann es am Morgen auch problemlos mal mit Müsli oder Toast konkurrieren - vorausgesetzt, man hat nicht zu häufig die Snoozetaste gedrückt. Heute morgen gab es bei mir ein Oatmeal mit Erdbeeren. Dazu hab ich die Erdbeeren kleingeschnitten, mit etwas Vanillezucker gesüßt, das Oatmeal nach diesem Rezept für klassisches Oatmeal mit Vanillezucker zubereitet und mit etwas Vanillezucker serviert. Einen schönen Start in den Tag!

Noble-Hill-4

Philadelphia Cheese Steak. Dazu: Noble Hill Syrah

Street Food ist schwer im Kommen. Wer aber denkt, Street Food sei gleichzusetzen mit Fast Food, der täuscht sich. Auf Street-Food-Festivals reihen sich Stände und Wagen aneinander, die zum Teil edle Speisen mit guten und auch nicht gerade günstigen Zutaten anbieten. Da isst man Ente auf Orangenjus oder Rindersteak, das 24 Stunden lang in Cidre mariniert wurde. Burger und Sandwiches? Ja, auch, aber hochklassig. Genau so wichtig wie die Speisen sind auf den Festivals die Getränke. Wie selbstverständlich trinkt man dort zu Auf-die-Hand-Gerichten ein gutes Glas Wein. Mit dem Ruf, den Burger und Co. durch Fast-Food-Ketten bekommen haben, hat das Essen dort schließlich gar nichts mehr zu tun; und da dürfen auch die Getränke gehobener sein. Auf der Suche nach einem passenden Gericht für den Noble Hill Syrah, entschied ich mich zuerst dafür, ein Gericht mit Rind zuzubereiten. Dann fiel mir mein neustes Kochbuch in die Hände. ich blätterte ein bisschen, und dann wusste ich, was es gibt – ein leicht abgewandeltes Philadelphia Cheese Steak. Rezept: Philadelphia Cheese Steak 2 Hot-Dog-Rolls 150 Gramm Rindersteak 1 grüne Paprika 1 Schalotte 1 kleine rote Zwiebel …

Detoxwasser

Detoxwasser: meine Lieblingsvariationen

Detoxwasser oder “infused water” – das ist das, was Restaurants schon eigentlich immer unter “Wir werfen einfach ein Stück Zitrone ins Wasser, damit es nicht so sehr nach dem Glas schmeckt.” verkaufen. In den letzten Monaten gewinnt Detoxwasser durch Blogger und Lifestylemagazine zunehmend an Aufmerksamkeit. Detoxwasser wird – daher der Name – durch die gesunden Zusätze entgiftende Wirkung zugesprochen, bewiesen ist das aber nicht. Trotzdem tummeln sich im Internet hunderte Rezepte in allen Varianten – mit Obst, Kräutern, Gemüse, Blüten … Entgiftend oder nicht: Lecker ist Detoxwasser allemal. Außerdem regt es selbst Wasser-Verweigerer dazu an, mehr zu trinken. Für klassisches Detoxwasser nehme ich auf einen Liter Wasser (in den meisten Rezepten wird Leitungswasser empfohlen, ich bevorzuge trotzdem Sprudelwasser) eine Bio-Zitrone und 10 bis 15 Blätter Minze. Die Zitrone in kleine Stücke schneiden, die Minze in die Handinnenfläche legen und einmal leicht draufklopfen und dann waschen. Beides in eine Karaffe geben und das Wasser zum Schluss draufgießen. Etwas durchziehen lassen. Wenn es schnell gehen soll: Beim Klassiker reicht in der Regel eine halbe Stunde Ziehzeit, dann kann man das Wasser trinken. Je länger es zieht, desto …

Couscous-Wrap

Couscous-Wraps

Es gibt diese Fehler, die macht man nur einmal. Hier kommt meiner: fertige Wraps kaufen. Ja, es war eine Notlösung. Eine Notlösung, um Zeit zu sparen. Schande auf mein Haupt! Ich dachte aber auch, dass ich welche finde, die wirklich lecker sind. Vielleicht hab ich ja nur zu den Falschen gegriffen? So viel ist also klar: Fertige Wraps kommen mir nicht noch mal auf den Teller. Diese Couscous-Wraps aber schon. Dazu inspiriert hatte ich mich ein Besuch in einem Wellness-Restaurant in Baden-Württemberg vor ein paar Wochen. Dort gab es noch gebratene Scampi dazu, bei mir gibt’s die vegetarische Variante. Rezept: Couscous-Wraps 4 Wraps (am besten selbstgemacht) 200 Gramm Couscous Gemüsebrühe 2 EL Tomatenmark 1 EL Tomatenmark, scharf 1 Zwiebel 1 Zucchini 6 bis 8 Champignons 100 g Cocktailtomaten frische Minze Salz Pfeffer Paprikapulver Für die Sauce: 200 g Joghurt Zitronensauce frische Minze Salz Pfeffer 1. Für die Sauce etwas frische Minze klein hacken und unter den Joghurt mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Sauce in den Kühlschrank stellen. 2. Den Couscous nach Packungsanleitung, aber mit Gemüsebrühe quellen lassen, …