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5 Dinge, die du in der Pfalz tun solltest

Unter den Deutschen steigt die Lust auf das Reisen im eigenen Land weiter an. Nahziele zu buchen, ist oft eine Frage des Geldes. Aber vor allem wer viel arbeitet, tankt gern in Kurzurlauben etwas Kraft. Die kurze Anfahrt ermöglicht, tatsächlich viel Zeit im Urlaub zu verbringen, statt mehrere Stunden im Auto zu sitzen. Und obwohl Bayern das Bundesland ist, das die meisten Übernachtungen von Inlandstouristen verzeichnet, hat auch Rheinland-Pfalz wunderschöne Flecken zu bieten: zum Beispiel die Pfalz. In und rund um den Wein- und Luftkurort St. Martin habe ich die Osterfeiertage verbracht – und fünf Tipps mitgebracht, was man dort im Frühling alles unternehmen sollte. 1. Durch die Weinberge wandern Das Wandern dürfte Grund Nummer 2 sein, um überhaupt in die Pfalz zu fahren. Bei Sonnenaufgang über die Wanderwege zu schlendern, die quer durch die hektargroßen Weingebiete führen, ist der Inbegriff von Gemütlichkeit und Entschleunigung. Wer nur wenige Tage in der Pfalz bleibt, kann sein Auto in dieser Zeit getrost auf dem Hotelparkplatz stehen lassen, ist dort doch Weinort mit Weinort verbunden. Auch wenn es zu dieser Zeit an den Reben noch nicht viel zu sehen gibt, sind die Blicke über die Weinberge beeindruckend …

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Mein erster Zweitausender: der Digerronden

Man sagt, es gibt diese Erlebnisse, die dich verändern. Momente, die dich erden und deinen Blick auf das Leben neu ausrichten. In 2015 Metern Höhe zu stehen, in die Ferne zu blicken und zu sehen, dass man ganz allein diese Höhe bewältigt hat, ohne fremde Hilfe, gehört definitiv dazu. In Norwegen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Zweitausender bestiegen. Die Strecke fing idyllisch an: Auf schmalen Wegen, manchmal aus Kies, dann wieder aus Sand, näherten wir uns dem Digerronden. Aber mit jedem zurückgelegtem Meter, der uns näher an den Fuß des Berges brachte, wirkte der Anstieg steiler. Fast anderthalb Stunden Fußmarsch hatten wir schon hinter uns, aber kaum Höhenmeter bezwungen. Als bei rund 1400 Metern die ersten Mitglieder meiner Wandergruppe umkehrten, musste auch ich mich entscheiden. Die meisten derer, die sich entschlossen, weiterzugehen, waren gekommen, um den Berg zu bezwingen. Ich auch. Aber der Rest war trainierter, kräftiger, erfahrener. “Wer jetzt weitergeht, muss es bis zur Spitze schaffen”, hieß es. Es gab nur zwei Guides: Einer führte einen Teil der Gruppe hoch, der andere zurück ins Tal. “Katharina, du gehst …

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Über dem Hunsrück: Die Geierlay

Klar gehe ich am Eröffnungstag hin. Klar denken noch mehrere Hundert andere Menschen genau dasselbe. Klar wusste ich das vorher. Geändert hat es trotzdem nichts. Am 3. Oktober wurden über die Geierlay, die neue Brücke, die zwischen Mörsdorf und Sosbach im Hunsrück eine große Kluft überwindet und seit ihrer Fertigstellung Deutschlands längste Hängeseilbrücke ist, die Menschen regelrecht geschleust. Zu groß war das Interesse am Eröffnungswochenende. Ein schickes Instagram-Foto à la “Schaut her, ich bin allein auf einer einsamen Brücke mitten in wunderschöner Natur” war selbstverständlich Fehlanzeige. Das hielt mich aber nicht davon ab, sie mir mal anzuschauen, als einer der ersten Hundert einen Fuß drauf zu setzen. 380 Meter ist die Brücke lang, rund 100 Meter über dem Grund schwebt sie. Dank der Konstruktion mit Windabspannseilen wackelt sie kaum, selbst wenn viele Menschen drüber gehen. Wer also grundsätzlich schwindelfrei ist, der kann sich drauf wagen. Kinder, schmale Kinderwagen und Hunde mit Leine sind willkommen, Radfahrer auch - wenn sie absteigen und ihr Rad schieben. Insgesamt trägt die Brücke 50 Tonnen, das entspricht etwa 600 Personen, wenn man …

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Die Ruppertsklamm

Der beste Sport ist der, bei dem man gar nicht bemerkt, dass man gerade welchen macht. Und im allerbesten Fall ist man dabei auch noch an der frischen Luft. Von heftigen Aufstiegen mal abgesehen, ist das bei mir das Wandern. Klar geht der Puls hoch, mal mehr, mal weniger, aber nach vier Stunden fragt man sich dennoch, wo die Zeit hin ist. Und erst nach einer eben so langen Zeit werden langsam die Beine müde. Das Problem am Wandern: Für eine enspannte Wanderung von 15 Kilometern inklusive Anfahrt und eventuell einem Picknick kann man gut und gern einen halben Tag einplanen. Und wer hat denn schon zwischen Job, Hobbys, Verein, Haushalt und sonstigen Verpflichtungen einfach so übrig? Ich zurzeit leider sehr selten. Die optimale Alternative liegt direkt vor meiner Haustür: die Ruppertsklamm bei Lahnstein. Rund eine Stunde wunderschöner, fast alpiner Aufstieg, rund eine Stunde Abstieg und eine Anfahrt von unter 15 Minuten sind perfekt, um auch an einem stressigen, vollgepackten Wochenende nicht auf eine Wanderung verzichtet zu müssen. 235 Höhenmeter sind dabei zu bewältigen – auf gerade …