Durch die Kombination aus Fleisch- und Gemüsesorten schmeckt beinahe jedes Curry anders. Meine heutige Version ist vegetarisch, der Hauptbestandteil ist Blumenkohl. Plant fürs Kochen etwa eine halbe Stunde Zeit ein. Die Menge reicht für zwei kleine Portionen.

Vegetarisches Blumenkohl-Curry

Ihr teilt 300 Gramm Blumenkohl in Röschen und gart ihn circa zehn Minuten in Salzwasser. Er sollte bissfest sein. 50 Gramm Porree und 75 Gramm Möhren werden in dünne Scheiben geschnitten. Putzen beziehungsweise schälen nicht vergessen. Zwei Schalotten werden abgezogen und gewürfelt, eine rote Chilischote wird entkernt und geschnitten.

Die Schalottenwürfel und die Chilistreifen werden in einem Topf kurz angedünstet, dazu kommen Porree und Möhren. Nach wenigen Minuten würzt ihr das Gemüse mit Salz, etwas Currypulver und Pfeffer, ergänzt den Saft einer halben Zitrone,  zwei Esslöffel Wasser und einen Teelöffel Honig. Der verleiht dem Gericht am Ende eine angenehme, unaufdringliche Süße. Das Ganze darf nun acht Minuten garen.

In der Zwischenzeit schneidet ihr ein hart gekochtes Ei in vier Teile. Ei und Blumenkohl werden unter das Gemüse gemischt und kurz darin erwärmt. Zum Schluss hebt ihr noch 75 Gramm Joghurt unter das fast fertige Blumenkohl-Curry und schmeckt ein letztes Mal ab.

Dazu passt stilecht Naan-Brot, aber auch Baguette.

Kein Geheimtipp, aber nicht jeder weiß es: Zwischen den Blättern des Porrees sammeln sich Erde und Sand. Um ihn richtig sauber zu bekommen, schneidet man ihn nach dem Waschen der Länge nach auf. Dann lässt er sich gut aufblättern und kann wunderbar zwischen den Blättern geputzt werden. Zum Kochen benutzt werden der helle und der hellgrüne Teil der Pflanze.