Blick ins Kochbuch: Der vegane Nachtisch (folgt im nächsten Post) ist nach Rezept gekocht, der Rest improvisiert oder aus dem Kopf. Alle Fotos: Linda Meiers Fotografie
Essen macht glücklich. Das stelle ich jetzt einfach mal so als Fakt in den Raum. Unantastbar. Zusammen zu essen, macht noch glücklicher. Daher habe ich mich vergangenen Monat an einem Freitagabend bei einer meiner liebsten Freundinnen eingeladen. Unser Deal: Drei-Gänge-Menü, von mir gekocht. Wundervolle Fotos, von ihr aufgenommen. Time for Prints sagt der Fotograf. Oder in diesem Fall: Food for Prints.
Drei Gänge also. Die hatte ich mir selbst eingebrockt, hätte ich schließlich auch einfach sagen kann: “Linda, ich back dir ‘nen Kuchen, du machst Fotos. Deal?” So wie ich die Liebe kenne, hätte das auch funktioniert. Nun denn. Ein Menü musste her. Hier ist es:
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Vorspeise
Gemischter Salat mit einer Honig-Senf-Vinaigrette, dazu gebratene Garnelen am Spieß
Hauptspeise
Tomaten-Mozzarella-Schnitzel, dazu Vollkornfarfalle
Nachspeise
Veganer Grießflammeri mit Beeren
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Nicht zu aufwändig, schließlich wollten wir nicht erst um 2 Uhr in der Nacht beim Nachtisch angelangen. Aber unendlich lecker. In diesem Post will ich euch die Vorspeise und das Hauptgericht vorstellen.
Die Vorspeise, ganz simpel, führe ich nur der Ordnung halber auf.
Feldsalat waschen, schleudern und in kleine Schüsseln füllen. Cocktailtomaten vierteln; Karotten waschen, schälen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen schneiden. Tomaten, Frühlingszwiebeln und Karotten über dem Salat verteilen.
Für die Vinaigrette: Etwas Öl und Balsamico-Essig mischen. Etwas Honig und einen Teelöffel Senf dazu. Zum Schluss nach Belieben etwas Pfeffer dran. Fertig.
Die Garnelen kalt abwaschen und trocken tupfen. Dann aufspießen und in einer Pfanne mit etwas Chili etwa anderthalb Minuten pro Seite braten. Alles anrichten und genießen.
Die Hauptspeise ist eines meiner Lieblingsrezepte mit Pute. Das Fleisch sieht nie eine Pfanne von innen, sondern kocht im Backofen in einer Auflaufform. Dadurch wird es unglaublich zart.
Das Hauptgericht. In 20 Minuten im Ofen.
Zwei Putenschnitzel (oder drei kleine)
500 Gramm passierte Tomaten
Tomatenmark
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
200 Gramm Mozzarella
Petersilie
Basilikum
Zuerst wird die Zwiebel geschält, fein gehackt und in einer großen Pfanne angebraten. Dann den Knoblauch abziehen und dazu pressen. Tomatenmark anrösten, Menge nach Belieben, aber mindestens einen Esslöffel. Kurz braten und dann mit den passierten Tomaten ablöschen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und ganz viel Petersilie abschmecken und etwas einköcheln lassen.
In der Zwischenzeit schon mal die Schnitzel waschen und abtupfen. Dann das Fleisch von beiden Seiten salzen und pfeffern.
Etwas Sauce in eine flache Auflaufform füllen und die Schnitzel so darauf legen, dass sie sich, sofern möglich, nicht überlappen. Die restliche Sauce nun drüber kippen, sodass das Fleisch vollständig bedeckt ist. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella drüber verteilen.
Die Schnitzel kommen bei 200 Grad circa 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Besonders gut passen dazu Nudeln (bei uns gab es Vollkornfarfalle) oder Reis. Die können in Ruhe zubereitet werden, während das Fleisch im Ofen ist. Wer die Schnitzel nicht als Teil eines Gänge-Menüs kocht, kann noch einen Salat dazu anbieten.
Darauf hab ich mir erst mal ein Glas Wein verdient. Im zweiten Teil gibt es das Rezept des veganen Nachtischs und einen Vorgeschmack auf die kommenden Einträge. So viel vorweg: Die Nachspeise war köstlich.
Wem die Fotos gefallen haben, dem lege ich meine Freundin Linda Meiers als Fotografin für Portraitaufnahmen, Hochzeiten und Weiteres ans Herz. Sie ist als größtenteils im Großraum Köln/Gummersbach unterwegs, übernimmt aber auch Aufträge mit längerer Anfahrt. Einfach mal auf www.lindameiers-fotografie.de oder ihrer Facebookseite vorbeisurfen. Da gibt es viele Eindrücke von ihrer Arbeit. Danke, Linda, du bist die Beste! <3
