Noch in dieses Woche veröffentliche ich (hoffentlich) einen Post, in dem ich das Buch “Vegan für Einsteiger” vorstelle, das mir der Gräfe und Unzer Verlag dankenswerterweise für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat. Um es zu rezensieren, musste ich natürlich erst einmal fleißig kochen. Dabei habe ich mich kürzlich an dieses Rezept gewagt: Seitangulasch mit Pilzen.
Eine kleine Zwiebel
circa 250 Gramm Shiitakepilze oder braune Champignons
circa 200 Gramm Seitan
3 EL Pflanzenöl
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 EL Weizenmehl (Typ 405)
1 EL Paprikapulver, edelsüß
150 ml Gemüsebrühe
80 ml Hafersahne
Für zwei Personen, circa 25 Minuten Zubereitung
1. Die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Die Pilze putzen, größere Exemplare halbieren. Den Seitan in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
2. In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Seitan von beiden Seiten bei mittlerer Hitze scharf anbraten. Herausnehmen, auf Küchenpapier legen und entfetten.
3. Die Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und andünsten, die Pilze unterrühren, salzen und pfeffern, mit Mehl bestäuben und circa eine Minute mitrösten. Das Paprikapulver einrühren und die Gemüsebrühe zugeben. Alles einmal aufkochen lassen, Hafersahne und Seitanstreifen zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Reis oder einer Scheibe Brot servieren.
Variante: Nach Belieben können Sie auch Streifen von einer roten und gelben Paprikaschote im Seitangulasch mitdünsten.
Aus: “Vegan für Anfänger”, Ruediger Dahlke, erschienen im Gräfe und Unzer Verlag, 2014
Wer wie ich zum Seitangulasch Toast reichen will, dem empfehle ich einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Nicht jeder Toast ist vegan. Ansonsten empfehle ich das Rezept gern weiter. Nörglern, die schon die Nase rümpfen, wenn sie Worte wie vegetarisch, vegan oder Tofu hören, sollte man Seitan mit seinem sehr starken, eigentümlichen Geschmack vielleicht gar nicht erst vorsetzen. Wer gern testet, der kann zugreifen. Ich selbst habe ein paar Bissen gebraucht, um mich an den Geschmack zu gewöhnen, war aber schnell überzeugt.
